"Je mehr Du forschst, desto mehr halten Dich die Unwissenden für verrückt". don: freeman, amerikanischer Schriftsteller
"Wenn die Maus dem Adler die Welt erklären möchte, ist das Ergebnis in allen denkbaren Fällen von vornherein absehbar". matthias: kleespies

Die Erde ist flach: Update Nr. 2 zu meiner Mehrsonnen-These: Die Äquinoktien differieren auf der Nord- und Südhälfte der Erde um bis zu 6 Tage

Einen kleinen Teil meiner neuen Entdeckungen auf timeanddate.com habe ich bereits in diesem Artikel als "Denksportaufgabe für Kugelerde-Fetischisten" veröffentlicht. Da ich jedoch weiß, dass manche meiner geschätzten Leser einmal bereits gelesene Artikel nicht noch einmal lesen UND ich zusätzlich noch neue, sehr spannende Entdeckungen gemacht habe, habe ich mich entschlossen, diesen Artikel als eigenständiges Update zu veröffentlichen.
Uns, die wir weit nördlich des Äquators leben, sind ja die Daten, an denen die Sonne "wendet", also der ca. 21.6. und ca. 21.12. sowie jene Daten, an denen der Tag genauso lang ist wie die Nacht (ca. 21.3. und ca. 21.9.), bestens bekannt, markieren sie doch für uns jeweils den Beginn der bei uns zu beobachtenden 4 Jahreszeiten. Nachdem ich bereits darauf hingewiesen habe, dass die Sonne südlich des südlichen Wendekreises im Südsommer überall im SÜD-Osten aufgeht, was das HUM (heliozentrisches Unfug-Modell) sowieso nicht, aber auch nicht das FEM (Flache Erde-Modell) erklären kann, habe ich mir, nachdem einige "Kugelköpfe" partout nicht aufhören wollten, mir ihre lächerlichen Erklärungsansätze für eine angebliche Erklärung des Sonnenaufgangs im Südosten südlich des südlichen Wendekreises über das HUM zu präsentieren, nun die Tag- und Nachtgleichen (Äquinoktien) genauer angesehen. Insofern: mein herzlicher Dank an die "Kugelköpfe". Das meine ich vollkommen ernst. Waren es doch jene HUM-GLÄUBIGE, die meinen Forschergeist weiter beflügelt haben.
Die dabei gewonnene Erkenntnisse sind fast noch spannender als jene hinsichtlich der Sonnenaufgangspunkte.

Ich gebe hier zunächst die Tabelle wieder, die ich anfangs bereits als "Denksportaufgabe" erwähnt habe:

Stadt Breitengrad Längengrad Zeitzone Datum Äquinoktium/
Tageslänge Äquinoktium März
Datum Äquinoktium/
Tageslänge Äquinoktium September
Malmö,
Schweden
55,6° Nord 13,0° Ost UTC +2 17.3., 11:59:04 25.9., 11:58:35
Puerto Williams,
Chile
54,9° Süd 67,6° West UTC -3  22.3., 12:00:09 19.9., 11:58:29
Valletta,
Malta
35,9° Nord 14,5° Ost UTC +2 17.3., 12:01:49 25.9., 12:01:35
Kapstadt,
Südafrika
33,9° Süd 18,4° Ost UTC +2 23.3., 12;00:55 19.9., 12:01:14


Bereits bei dieser Betrachtung fallen zwei interessante Punkte auf:
1.) Die Äquinoktien sind zwischen der Nord- und Südhälfte um bis zu 6! Tage verschoben.
2.) Die Daten der Äquinoktien zwischen der Nord- und Südhälfte sind GESPIEGELT (wie so vieles andere auch, z. B. die Jahreszeiten). Im März liegt die Nordhälfte vorn, im September die Südhälfte.

Nun behauptet ja das HUM, dass die Erde sich angeblich in 24 Stunden einmal um sich selber drehe und DESHALB die Tage an den Daten der Äquinoktien ebenso lang wie die Nacht seien. Natürlich ist das laut HUM nicht ganz so einfach: die Erdachse ist ja angeblich schräg gestellt, wodurch dann - irgendwie (so genau weiß das niemand) - die Tage länger und kürzer werden, während die Erde angeblich um die Sonne läuft.
Aber an den Tagen der Tag- und Nachtgleiche findet das HUM eine ganz besonders glückliche Situation vor, die wir uns gleich auf der folgenden Abbildung aus Wikipedia ansehen:

Jahreszeiten99 DE2

Zu den Daten der Äquinoktien steht die saubere Kugelerde in Richtung auf die Sonne OHNE JEDE NEIGUNG. Die Neigung der angeblichen Erdachse läuft dann in einer exakt PARALLELEN Ebene zu der durch die "Solstitiallinie" gebildeten Ebene (siehe Bild oben) schräg. Und dann, an diesem einzigen Tag, an dem es in diesem Unfug-Modell keine Neigung der angeblichen Erdachse in Richtung auf die Sonne gibt, ist, so die Theorie, der Tag ÜBERALL auf dem "Planeten" genauso lang wie die Nacht. Im HUM MUSS das so sein, da ja die Tageslänge einzig von der Rotation einer Kugel um ihre Achse vor einer feststehenden Sonne abhängt. Und wenn da nichts "schräg" steht, dann muss natürlich in dieser Situation der Tag exakt so lang sein wie die Nacht.
Nun ist ja aber alle Theorie bekanntlich grau.
Also schauen wir uns einfach einmal an, wie es laut timeanddate.com TATSÄCHLICH aussieht.
Und STAUNEN wir - wieder einmal. Nicht unbedingt darüber, dass da nichts, aber auch gar nichts, mit dem HUM übereinstimmt. Aber darüber, dass das anscheinend noch niemandem FRÜHER aufgefallen ist... Alle Daten für das jeweils in der Tabelle angegebene Datum beziehen sich auf das Jahr 2016.

Stadt Breitengrad Datum
Sonnenaufgang,
Grad
Sonnenuntergang,
Grad
Tageslänge
(Sonnenauf- bis
Sonnenuntergang)
Longyearbyen,
Svalbard
(Spitzbergen)
78,2° Nord 17.3.
18.3.
92°
90°
269°
271°
11:51:06
12:06:15
Memmingen,
Deutschland
48,0° Nord 17.3.
18.3.
91°
90°
 269°
270°
12:00:16
12:03:46
Quito,
Ecuador
0,2° Süd 17.3.
18.3.
19.3.
20.3.
21.3.
22.3.
23.3.
24.3.
91°
91°
90°
90°
89°
89°
89°
88°
269°
270°
270°
270°
271°
271°
271°
272°
12:06:31
12:06:31
12:06:30
12:06:29
12:06:28
12:06:27
12:06:27
12:06:26
Longyearbyen,
Svalbard
(Spitzbergen)
78,2° Nord 24.9.
25.9.
89°
91°
270°
268°
12:04:43
11:49:47
Memmingen,
Deutschland
48,0° Nord 24.9.
 25.9. 
90°
91°
270°
269°
12:03:17
11:59:50 
Quito,
Ecuador
0,2° Süd 18.9.
19.9.
20.9.
21.9.
22.9.
23.9.
24.9.
25.9.
88°
89°
89°
90°
90°
90°
91°
91°
271°
271°
217°
270°
270°
269°
269°
269°
12:06:25
12:06:26
12:06:26
12:06:27
12:06:28
12:06:29
12:06:29
12:06:30


Wir sehen hier folgendes:
Nicht nur, dass es in Spitzbergen keine exakte Tag- und Nachtgleiche gibt. Nicht nur, dass die Tag- und Nachtgleiche in Memmingen immer dann stattfindet, wenn die Sonne NICHT EXAKT Ost auf- und nicht exakt West untergeht (hier möchte ich mal nicht so kleinlich sein).
Was dem "Fass den Boden ausschlägt" ist ganz eindeutig, dass die Zeitspanne zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang in Quito, Ecuador, IMMER, das ganze Jahr über, WESENTLICH länger als 12 Stunden beträgt. Das sind nicht ein paar Sekunden, die nur "Erbsenzähler" interessieren würden. Das sind jedes Mal MEHR ALS 6 Minuten auch an den Daten, an denen der Tag und die Nacht angeblich überall gleich lang sein sollten.

Schauen wir uns jetzt, damit wir uns ganz sicher sein können, wie lang der Tag eigentlich sein sollte, an, was Wiki-allwissend-Pedia zum "wahren und mittleren Sonnentag" sagt:

sonnentag
Die MAXIMALE angebliche Abweichung der Tageslänge gemessen von Meridiandurchgang zu Meridiandurchgang der Sonne betrug - angeblich - 30 Sekunden! (was ich schon mehr als erstaunlich finde: die Rotationsgeschwindigkeit eines derart massereichen Kugel-Körpers wie es die Erde angeblich ist, soll DERART MASSIV schwanken?)

Nun sollten wir uns also die Frage stellen, weshalb dann in Quito die "wahre Tageslänge", die ja angeblich durch Rotation einer Kugel um ihre Achse hervorgerufen wird, auch zu den Daten der Tag- und Nachtgleiche wohl 2 x 12 Stunden und 6 Minuten, also 24 Stunden und 12 Minuten, beträgt.
Übrigens: in Macapá, Brasilien, finden wir die exakt selbe "Anomalie" wie in Quito...

Als Kugelerde-Experte kann ich das natürlich erklären: Wie neueste wissenschafltiche Forschungen belegen, ist die Kontinentalplatte, auf der Quito liegt, FEDERND gelagert. Dadurch kann sie der durch die Erdrotation hervorgerufenen Beschleunigung nur verzögert folgen, wodurch sich dort der Tag um 6 Minuten verlängert. Abends, genau nach Sonnenuntergang, federt sie zurück und die Nacht verkürzt sich um 6 Minuten. Allerdings ist diese Feder-Bewegung durch bisher nicht genau geklärte Umstände mit der Rotation der Erde um die Sonne gekoppelt und wirkt sich nur aus, wenn sich eigentlich ein Äquinoktium ereignen sollte. Einleuchtend, oder?

Es KÖNNTE natürlich auch folgendes der Fall sein: In Quito, Ecuador, gehen zu den Daten der Äquinoktien aufgrund einer bis jetzt nur theoretisch vorausgesagten, aber im Jahre 2037 dann endlich von der bereits 1983 gestarteten, jedoch bis jetzt geheim gehaltenen NASA-Raumsonde „Einstein“ experimentell bestätigten, invers relativistisch rückgekoppelten Wurmloch-Dilatations-Refraktion innerhalb des Systems Quito-Sonne-Erde-Jupiter, die Uhren einfach falsch.
Das wird es sein!

SEHT ENDLICH HIN!

Alle Daten liegen vor Euch. Seht sie Euch an und dann - WACHT AUF.


Natürlich MUSS niemand aufwachen. Ihr könnt auch ebenso gerne weiterschlafen.
Nur: lasst mich DANN bitte in Ruhe mit Euren "Erklärungen"...
Ich vertrage zwar jede Menge Unfug. Aber irgendwann wird es selbst mir zu viel...

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