Ein Jobcenter schafft tatsächlich Jobs

Die "Kunden" der Jobcenter merken es in der Regel nicht. Aber die Jobcenter schaffen in der Tat wirklich Arbeit! Zwar nicht direkt für den Leistungsberechtigten, der ja - angeblich - in Arbeit eingegliedert werden soll, aber für den großen Rattenschwanz der hinten dran hängt. Hier zu erwähnen sind sicherlich die vielen Maßnahmenträgern, die mit wirklich kreativen und innovativen Ideen - angeblich - den Eingliederungsprozess unterstützen sollen. Darüber hinaus verschaffen die Jobcenter mit ihren kompetenten Entscheidungen den viele (Sozial-)Anwälten, die ja angeblich oftmals nichts taugen sollen, bis hin zu den vielen Sozialgerichten ebenfalls mächtig Arbeit. Heute habe ich wieder eine Klage eingereicht. Somit bin ich ja quasi Arbeitgeber. Vielleicht sollte ich mal im Jobcenter anfragen, ob die mich finanziell unterstützen können, schließlich sorge ich ja dafür, dass das Sozialgericht permanent beschäftigt ist und bin somit indirekt Arbeitgeber. Mal schauen, wie lange es dauern wird, bis extra nur für mich eine eigene Kammer mit eigenen Urkundsbeamten und eigener Richterschaft eröffnet wird.

In diesem Sinne: Viele Grüße liebes Jobcenter :-)

E-Mail

Jobcenter Unterallgäu weint sich aus - und niemanden interessiert´s

Der Titel dieses Beitrages fiel mir spontan ein, als ich das als "Klageerwiderung" getarnte seitenweise Lamento des Jobcenters las.

Das Gericht hat diese neuerliche Bankrotterklärung des Jobcenters jedenfalls überhaupt nicht beeindruckt.

 

Die erste Frage, die sich mir stellte, war: was hat das alles mit einer Feststellungsklage zu tun, bei der es darum geht, die Rechtsgültigkeit einer so genannten Eingliederungsvereinbarung zu überprüfen?

Wenn Ihr auch der Meinung seid: "Nichts", dann könnt Ihr vielleicht meinen nächsten Gedanken folgen:

E-Mail

VOLLER ERFOLG: Jobcenter Unterallgäu vernichtet Eingliederungsvereinbarung durch Einwilligung in Vergleich

Es ist vollbracht.

So hatte ich meinen Beitrag zur Einreichung der Feststellungsklagen gegen die beiden so genannten Eingliederungsvereinbarungen des Jobcenter Unterallgäu vom 17.01.2013 begonnen.

Nun ist es - zunächst im Falle meiner Frau - tatsächlich vollbracht. Das Jobcenter hat in den Vergleich eingewilligt und damit ist diese Eingliederungsvereinbarung, die schon den Namen "Vereinbarung" nicht verdient, vom Tisch.

Warten wir ab, ob es das Jobcenter noch einmal versucht... ;-)

E-Mail

Meine Erfahrungen mit dem Jobcenter

Im Sommer 2011 bin ich mitsamt 5 Kollegen im Gefolge "betriebsbedingt" gekündigt worden. Seit dem ist es mir leider nicht gelungen, einen Anschluss an meine bisherige Beschäftigung zu finden, und das obwohl wir ja angeblich einen "Fachkräftemangel" haben. Aber sei es drum, wahrscheinlich bin ich ganz persönlich zu dumm, eine neue Beschäftigung zu finden. Schließlich kann ja angeblich jeder der nur möchte eine Arbeit finden, gell?

Mittlerweile habe ich gelernt im "System Hartz-IV" zu leben und zwischenzeitlich macht es eine Menge Spaß, Man muss sich nur die "Bedienungsanleitung", die einem der PAP bewusst verschweigt, suchen und verstehen und sich nach Gleichgesinnten umschauen und dabei stößt man im Netz nicht nur auf diesen "Rebell" hier, sondern auch auf zahlreiche andere "Kollegen", die bewusst dem perviden System "Hartz-IV" den Kampf angesagt haben und dieses kontinuierlich torpedieren.

E-Mail

Dokument der Hilflosigkeit: Erwiderung des Jobcenters auf die Feststellungklage gegen die Eingliederungsvereinbarung

Nachdem ich hier bereits die vorläufige Einschätzung des Sozialgerichts Augsburg bezüglich der Feststellungsklage gegen die so genannte Eingliederungsvereinbarung meiner Frau veröffentlicht habe, möchte ich Euch auch die Klageerwiderung des Jobcenter Unterallgäu nicht vorenthalten.

Sie enthält mehrere, wie ich meine, sehr bemerkenswerte Sätze.

Da wäre zunächst folgender: "Streitig ist die mit der Klägerin am 17.01.12 abgeschlossene Eingliederungsvereinbarung des Jobcenters LK Unterallgäu".

 

E-Mail