"Je mehr Du forschst, desto mehr halten Dich die Unwissenden für verrückt". don: freeman, amerikanischer Schriftsteller
"Wenn die Maus dem Adler die Welt erklären möchte, ist das Ergebnis in allen denkbaren Fällen von vornherein absehbar". matthias: kleespies

Die Erde ist flach: Das heliozentrische Unfug-Modell (HUM) falsifiziert sich selber

Als ein Mensch, der das Leben leicht nimmt, liebe ich das heliozentrische Unfug-Modell (HUM), weil es so voller Unfug steckt, dass dieser aus allen Ecken hervorquillt, sobald "man" sich eingehender damit beschäftigt und es damit sehr leicht als reiner Unfug oder als ein Unfug-Modell zu entlarven ist.

Ich möchte an dieser Stelle gerne zunächst mit einem weit verbreiteten Irrtum aufräumen: Menschen verlangen - zu Recht - oft nach "Beweisen" dafür, dass die Erde flach sei oder ist. Aus wissenschaftlicher Sicht geht diese Frage, respektive dieses Verlangen, aber fehl, weil es für ein MODELL - wir sprechen in der Wissenschaft IMMER NUR von MODELLEN - naturgemäss keinen positiven Beweis geben kann. Der Grund hierfür ist sehr einfach: ein Modell MUSS, als Modell IMMER unvollständig sein. D. h., es ist niemals auszuschließen, dass in einigen Jahren Elemente, Beobachtungen, Parameter oder Facetten gefunden werden, die das Modell noch ergänzen - müssen. Daher kann ein positiver Beweis im strengen Sinne kein Beweis sein, weil dies voraussetzen würde, dass ALLES bereits vollständig bekannt ist.
Diesen Umstand erkannte auch der Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Sir Raimund Karl Popper.
Er forderte daher, dass ein gültiges Modell der Falsifizierung widerstehen müsse, d. h., ein Modell solange gültig ist, wie NICHTS gefunden wird, das gegen es spricht. Sobald eine Beobachtung, ein Messwert oder etwas anderes aus der "realen Welt" gefunden wird, das nicht mit dem Modell in Einklang steht, gilt das Modell als falsifiziert, also als gescheitert oder als falsch. Es muss dann gegen ein mindestens angepasstes Modell ersetzt werden, das die gefundenen Natur- oder experimentellen Beobachtungen alle zutreffend abbildet.

Nun müssen wir allerdings noch klären, was genau Falsifizierung sein kann und was nicht. Eine Falsifizierung kann sich selbstverständlich nur auf solche Beobachtungen oder Experimente beziehen, die dem Modell direkt zuzurechnen, also Bestandteil dessen sind, was das Modell überhaupt modellhaft abbildet.
Hierzu nun zunächst - ganz im Sinne der Falsifikation - ein Beispiel dafür, was Falsifikation NICHT ist: Vor kurzem berichtete mir jemand ganz stolz, er habe das Flache-Erde-Modell über die Berechnung von Flugrouten falsifiziert.
Wie so oft, eigentlich wie immer, wenn mir jemand aus der Kugelerde-Fraktion schreibt, wusste ich wieder einmal nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, denn: Das Flache-Erde-Modell (FEM) sagt nichts, aber auch gar nichts, über Flugrouten aus. Es sagt etwas über die Bewegung von Sonne, Mond, Planeten, Sternen, den Jahreszeiten, Sonnenständen usw. aus, aber nichts über Flugrouten. Das kann es auch überhaupt nicht, da Flugrouten a) von den Fluggesellschaften, also von Menschen, die auf der flachen Erde leben, festgelegt werden und b) sehr vielen Parametern unterliegen, die schon dem Grunde nach nichts mit der Form der Erde zu tun haben. Beispielsweise richten sich Flugrouten von Passagiermaschinen sehr oft, oder so gut wie immer, falls möglich, am Jet-Stream aus, da dadurch sehr viel Treibstoff eingespart werden kann. Der Jet-Stream wandert aber bekanntermassen, um hier nur einen einzigen Parameter zu nennen, der wohl kaum dem FEM zuzurechnen ist.

Das FEM über die Flugrouten falsifizieren zu wollen, ist damit ungefähr so sinnvoll, wie die Existenz von Ameisen über die Produktion von Bienenhonig durch Bienen falsifizieren zu wollen. In beiden Fällen haben die - angeblichen - Falsifikationsansätze nicht das geringste mit dem zu tun, das falsifiziert werden soll.
Hier für diejeinigen, die es interessiert oder für all jene, die mal wieder herzhaft lachen möchten, noch einige weitere hübsche Beispiele von HUM-Gläubigen:

- Objektive mit Standard-Brennweite (50 mm) ziehen neuerdings gebogene Linien, die sich als Horizontlinie bei einer Kugelerde ergeben müssten, wieder gerade, weshalb man Aufnahmen mit geraden Horizonten nicht "trauen" kann. Oder, noch viel besser: Panorama-Aufnahmen vom Mt. Everest haben gerade Horizontlinien, weil die zur Erstellung des Panoramas verwendete Software die ursprünglich gebogenen Linien auf den Einzelbildern alle GERADE, mit einer einzigen geraden Linie, zusammengefügt hat. Diese Aussage kam ausgerechnet von einem Informatiker, der mir zwar nicht erklären konnte, wie das möglich sein solle, aber, so seine Ansicht: Er würde schon noch dahinter kommen. Ist er bis heute, mehr als 2 Monate später, zwar nicht, aber Hauptsache, man hat mal was behauptet, das den eigenen GLAUBEN stützt.
- Die von mir verwendeten Formeln sind falsch. Man sagt mir aber nicht, welche angeblich besser wären.
- Ein Bildchen, auf dem die Sonne eindeutig nördlich eines Punktes auf der südlichen Hälfte des GLOBUS steht, zu dem man aber eine SCHRÄGE Linie ziehen kann, "beweist", dass das HUM sehr wohl in der Lage ist, zu erklären, weshalb die Sonne südlich des südlichen Wendekreises im Süd-Osten aufgeht.
- Die einzelnen Kreissegmente, in die sich eine Kugel näherungsweise zerlegen lässt, ändern zu den Polen der Kugelerde weder ihren Radius, noch vergrößert sich durch Verkleinerung des Radius zu den Polen hin deren Krümmung, da, so die mehr als Nobelpreis-verdächtige "Begründung", andernfalls "ein Polarforscher am Nordpol die Spitzen seiner Skier nicht mehr sehen würde". Das ist mal so richtig genial: Die Gesetze der Mathematik werden durch eine in jeder Hinsicht völlig unzutreffende Überlegung ausgehebelt, denn: Direkt AM Nord- oder Südpol würde in jeder beliebigen Richtung wieder der maximale Kugelumfang beobachtet.
- Usw.

Ja, man hat´s nicht leicht als Wissenschaftler, der sich dem Schaffen von Wissen verschrieben hat, wenn man der geballten Kompetenz von GLÄUBIGEN gegenübertritt... Oder hätte ich jetzt sagen müssen: der geballten Inkompetenz? Aber so böse bin ich ja nicht ;-).

Kommen wir jetzt zu Beispielen dafür, was Falsifikation im wissenschaftlichen Sinne ist:

- Wenn das HUM, insbesondere sein prominentester Protagonist, die NASA, behauptet, dass sich bei einer Höhe der Augen des Beobachters von 2 m über Erdboden bereits nach 5,05 km über einer hindernisfreien Fläche eine Horizontlinie ergäbe, unterhalb oder jenseits derer aufgrund der Kugelform alles "abgeschnitten" oder ganz verschwinden würde, Beobachtungen aber z. B. am Bodensee zeigen, dass man problemlos Bregenz über eine Entfernung von 46 km von Konstanz aus sehen kann und andere Beispiele mit noch wesentlich weiteren Entfernungen aus anderen Erdteilen dies bestätigen, ist das HUM falsifiziert.
- Wenn sich aus offiziellen Angaben, z. B. auf Wikipedia, ergibt, dass die Atmosphäre das Licht der Sonne von mittags bis zum - fast - Sonnenuntergang angeblich um den Faktor 4 abschwächt, sich aber aus Messungen ergibt, dass sich tatsächlich eine Abschwächung um den Faktor ≥ 250 ergibt UND das Licht der untergehenden Sonne zum Winter hin DEUTLICH HELLER wird (wo es im HUM dunkler werden sollte, da die Sonnenstrahlen dann ja durch die Schrägstellung der Erdachse flacher einfallen und der Weg der Lichtstrahlen der angeblich 150 Millionen km entfernten Sonne durch die lichtreduzierende Atmosphäre abends dann deutlich länger würde), ist das HUM falsifiziert.
- Wenn das HUM behauptet, die Sonne sei eine Kugel, WEIL sich Sonnenflecken auf einer geraden Linie parallel zum gedachten "Sonnenäquator" bewegen, Beobachtungen aber ergeben, dass sich die Sonnenflecken tatsächlich NICHT in einer geraden Linie, sondern "zufällig" oder schräg über die Sonne bewegen, ist das HUM sogar in seinem wesentlichsten Punkt falsifiziert, da das HUM behauptet, dass in der Mitte des "Sonnensystems" eine kugelförmige, ständig mit koronaren Massenauswürfen und anderen potentiell lebensbedrohlichen Energien oder Strahlungen um sich werfende Glutofensonne zwar auf diese Weise ihr Unwesen treibe, diese aber
andererseits erst das Leben auf dem an sie gefesselten "Planeten" ermögliche (wer ist noch mal gleich normalerweise gefesselt? SKLAVEN!).


Selbstverständlich ist durch Falsifikation des HUM nicht BEWIESEN, dass die Erde nun flach ist. Wenn aber ein Modell in der Abbildung tatsächlich zu beobachtender Phänomene derart massiv versagt, wie es das HUM überall vorführt - siehe die nachfolgende Tabelle -, müssen wir uns von ihm lösen und es durch ein adäquateres Modell ersetzen. Nachdem es nicht nur HINWEISE darauf gibt, dass die Erde in der Tat flach ist, sondern das FEM auch wesentlich älter als das HUM ist, halte ich es momentan für das geeignetste Modell zur Abbildung der Verhältnisse, die wir auf der Erde hinsichtlich dieser selbst und ihrer Himmelskörper vorfinden. Mit meinen Forschungen falsifiziere ich in der Tat auch das FEM und "beweise" es damit im Umkehrschluss, da ich bis jetzt mit meinen Falsifikationsversuchen noch nichts gefunden habe, das GRUNDSÄTZLICH gegen das FEM spräche. Allerdings habe ich ja bereits deutliche Mängel und Lücken auch im FEM festgestellt und ein alternatives, wesentlich erweitertes FEM hier und hier vorgestellt, das selbstverständlich überprüft, falsifiziert, werden muss.

In der nachfolgenden Tabelle liste ich die Beobachtungen auf, die - allein nur bis jetzt - das HUM jede für sich allein falsifizieren.

Behaupung oder Ableitung aus dem HUM
Tatsächliche Beobachtung
Weitere Hinweise/Belege
Aufgrund der Kugelform der Erde kann ein Beobachter am Strand nur ca. 5 km weit "bis zum Horizont" sehen Beobachtungen von - natürlich entsprechend großen  - Objekten über Entfernungen bis zu 200 km und mehr sind problemlos von Meereshöhe aus möglich Die Erde ist flach!
Die Helligkeit der Sonne verringert sich vom Mittag bis zum Abend durch den Einfluss der Atmosphäre nur um ca. den Faktor 4 Die Helligkeit der Sonne verringerte sich von mittags bis abends um den Faktor 250 am 21.7.2015 und um den Faktor 320 am 6.5.2016 (der letzt genannte Wert ist noch nicht genau dokumentiert) Der behauptete Abstand Erde-Sonne ist vollkommen übertrieben
Die Helligkeit der Sonne bei Sonnenuntergang wird zum Winter hin dunkler, da das Licht der Sonne im Winter durch die Schrägstellung der Erdachse im Winter einen längeren Weg als im Sommer durch die Atmosphäre zurücklegen muss Die Helligkeit der Sonne bei Sonnenuntergang wird zum Winter hin heller Die massiven Helligkeitsunterschiede der Sonne werden nicht durch die Atmosphäre verursacht
Die Sonne kann, da sie im HUM nur SCHEINBAR zwischen den beiden Wendekreisen wandert und der Tageslauf der Sonne durch Rotation der Erdkugel verursacht wird, niemals nördlicher oder südlicher als der nördliche oder südliche Wendekreis aufgehen Die Sonne ging in Longyearbyen, Spitzbergen (Breitengrad 78,2° Nord) am 18.4.2016 auf 6° (Nord) auf und auf 354° (Nord) unter. Sie wird am 21.12.2016 in Puerto Williams (Breitengrad 54,94° Süd) auf 135° (Südost) auf- und auf 225° (Südwest) untergehen Wie kann die Sonne im Südsommer südlich des südlichen Wendekreises aufgehen?
Die Tag- und Nachtgleichen (Äquinoktien) finden auf der Nord- und Südhälfte der Erde zu den exakt selben Daten statt, da sie einzig und allein durch die Stellung der Erde zur Sonne und durch Rotation der Erde verursacht werden Die Daten der Tag- und Nachtgleiche liegen auf der Nord- und Südhälfte um bis zu 6 Tage auseinander und sind gespiegelt: im Nord-Frühjahr (ca. 21.3.) liegt die Nordhälfte vorn und im Nord-Herbst (ca. 21.9.) die Südhälfte Die Äquinoktien differieren auf der Nord- und Südhälfte der Erde um bis zu 6 Tage
Überall auf der Erde gibt es Tag- und Nachtgleichen, da die Erde in 24 Stunden einmal um sich selber rotiert und es im Jahr 2 Stellungen der Erde zur Sonne gibt, an denen sich die Schrägstellung der Erdachse nicht auf die Tageslänge auswirkt. Demzufolge ist dann die durch Rotation verursachte Tageslänge exakt gleich lang wie die Nacht. Auf Spitzbergen gibt es keine Tag- und Nachtgleiche. Der Tag ist dort an den Daten der Tag- und Nachtgleiche für andere Orte der Erde entweder um bis zu 6 Minuten zu lang oder um bis zu 10 Minuten zu kurz.
An mindestens 2 Städten am Äquator, Quito, Ecuador und Macapá, Brasilien, gibt es ebenfalls keine Tag- und Nachtgleiche. Der Tag ist dort GANZJÄHRIG immer ca. 12 Stunden und 6 Minuten lang.
Die Äquinoktien differieren auf der Nord- und Südhälfte der Erde um bis zu 6 Tage
Die Sonne ist eine Kugel, WEIL sich die Sonnenflecken alle in einer geraden Linie parallel zum gedachten Sonnenäquaotor bewegen. Diese Bewegung der Sonnenflecken wird durch Rotation der Kugelsonne um ihre Kugelachse verursacht. Die Sonnenflecken bewegen sich mehr oder weniger "zufällig" bis schräg über die Sonne. Zudem rotiert die Sonnenscheibe im Uhrzeigersinn. SOHO oder: die Kugelsonne ist tot!

Der behauptete Abstand Erde-Sonne ist vollkommen übertrieben
Sonne und Mond drehen sich um ihre jeweiligen Kugelachsen Sonne und Mond drehen sich im Uhrzeigersinn um ihre jeweiligen SCHEIBEN-Achsen. Sonne und Mond können sich kaum gleichzeitig um 2 senkrecht aufeinander stehenden "Kugelachsen" drehen
Mondlicht ist reflektiertes Sonnenlicht. Demzufolge kann Mondlicht keinesfalls einen kühlenden Effekt ausüben, da Sonnenlicht nun einmal wärmt und z. B. ein Spiegel auch das warme - Infrarotlicht - einer Wärmequelle ebenso wie das sichtbare Licht dieser Quelle refleketiert Mondlicht kühlt. Um 0,9° C. Mondlicht besitzt eine regelrechte Kältestrahlung, die eine Probe DIREKT, also nicht über den bis jetzt behaupteten einzig möglichen Verlust von Wärme über einen Gradienten, abkühlt. Wird noch veröffentlicht. Ich möchte das Experiment vor einer ausführlichen Veröffentlichung nochmals wiederholen


Insbesondere die massive Diskrepanz der Tag- und Nachtgleichen auf der Nord- und Südhälfte der Erde und die Tatsache, dass es ausgerechnet am Äquator bei den beiden von mir absolut zufällig ausgewählten Städten Quito, Ecuador und Macapá, Brasilien (ein Hinweis an meine Kugelerde-Freunde: Macapá liegt 17m! über Meeresspiegel. Also bitte, bitte, kommt mir nicht mit irgend welchen merkwürdigen: ja, aber weil Quito mehr als 2.800 m über Meeresspiegel liegt, wird dort durch Winkel-Wurmloch-Querüberkreuzungen der Tag länger Unfug-Pseudo-Erklärungen. Bitte LASST ES EINFACH. Wenigstens ein einziges Mal), überhaupt keine Tag-und Nachtgleichen gibt, sondern der Tag dort an den Daten der Tag- und Nachtgleichen 6! Minuten zu lang ist, sollten an und für sich als Falsifikation des HUM nicht mehr wegzudiskutieren sein.
Da ich aber die Kugelerde-, bzw. HUM-GLÄUBIGEN inzwischen recht gut kennengelernt habe, warte ich nur drauf, bis mir die nächste "Erklärung" präsentiert wird, bei der ich mich dann endgültig totlachen werde (was vermutlich seitens dieser Sekte beabsichtigt ist, um mich unbequemen Häretiker aus dem Weg zu räumen ;-) ).
Warum sage ich: ausgerechnet am Äquator? Nun, ganz einfach: weil im HUM der Äquator in der angeblichen Stellung "Tag- und Nachtgleiche" der Erde bei ihrem angeblichen Lauf um die Sonne vollkommen senkrecht, also auch noch ohne jede Kugelkrümmung, auf die Sonne zeigt. Wenn es also irgendwo auf der Erde eine durch die vom HUM behaupteten Mechanismen verursachte Tag- und Nachtgleiche geben sollte, dann wohl hier. Aber ausgerechnet am Äquator finden wir einen um mehr als 6 Minuten zu langen Tag vor...

Nun ist es natürlich jedem selbst überlassen, zu GLAUBEN. Wer möchte, kann selbst an ein HUM glauben. Glaube ist, ebenso wie die Gedanken, frei. Jedenfalls meiner Ansicht nach. Nur sollten sich diejenigen, die jetzt, nachdem das HUM allein bis zum heutigen Tag durch die in der obigen Tabelle gelisteten Beobachtungen (von denen mindestens die differerierenden Äquinoktien und die zu deren Daten um 6 Minuten zu langen Tage am Äquator von jedermann sofort bei timeanddate.com nachgeprüft werden können) eindeutig falsifiziert wurde, immer noch an das HUM GLAUBEN, bewusst sein, dass sie eben GLAUBEN. Sie glauben um des Glaubens willen. Denn eine GRUNDLAGE für den Glauben an ein HUM gibt es nicht mehr.
Nun nicht mehr.
Da aber GLAUBENS-Diskussionen absolut sinnlos sind, WEIL eben jeder glauben kann, was er will und sich GLAUBE grundsätzlich nicht FALSIFIZIEREN lässt, bitte ich um Verständnis dafür, dass ich mich weder in Zukunft auf Glaubensdiskussionen einlassen werde, noch dies in der Vergangenheit getan habe. Deshalb, werte Kugel-Freunde, habe ich jede Kontaktaufnahme von Eurer Seite immer sofort unterbunden und werde das auch weiterhin tun.
Diskutiert gerne mit Euren GLAUBENS-Brüdern und -schwestern. Dann seid Ihr unter Euch und könnt Euch gegenseitig immer wieder versichern, dass Euer GLAUBE der einzig wahre sei. Ihr könnt Euch die Köpfe darüber heiß reden, dass ja wohl GPS nur über Satelliten möglich sei (und die Sat-Schüsseln Euer geliebten Fernseher "beweisen", dass es Satelliten gäbe) und WEIL es nun mal eindeutig Satelliten gibt - nicht zu vergessen die ISS! -, dadurch klar sei, dass die Erde eine Kugel sein müsse und dergleichen hoch wissenschaftliche, einzig aus Eurer Vorstellung erwachsende, weitere "Beweise" vorbringen und so weiter. Oder Ihr versichert Euch gegenseitig, dass man einem Deppen wie mir sowieso nichts zu glauben brauche und es deshalb völlig überflüssig sei, meinen Hinweisen nachzugehen (allerdings frage ich mich dann, weshalb sich immer wieder Mitglieder Eurer Sekte auf meinen Seiten verirren und mir danach ihren Glauben anbieten wollen. Die Zeugen Jehovas sind nichts gegen Euch). Stattdessen ist vollkommen klar, dass Kamera-Objektive krumme Linien gerade ziehen, allein schon die Flugrouten das FEM falsifizieren und "intelligent" klingende Plausibilitäts-Überlegungen die Gesetze der Mathematik aushebeln.
Ich schlage sogar vor, dass Ihr eines Tages einen HUM-Papst aus Eurer Mitte wählt. Und HUM-Kirchen baut. Usw. All das Schöne, das uns GLAUBE beschert, gönne ich Euch von Herzen.

Ich aber bin und bleibe WISSENSCHAFTLER.


Kommen wir damit nun zum Titel dieses Artikels: so richtig genial wird ein Modell immer dann, wenn man überhaupt nicht AUSSERHALB des Modells nach Falsifikationen suchen, sondern sich nur das Modell SELBER ansehen muss und dort feststellt, dass es sich bei der Erklärung zweier zwar verschiedener, aber doch zusammenhängender Phänomene vollkommen widerspricht. Ein solches Modell ist INHÄRENT FALSIFIZIERT und damit an hanebüchenem Unfug nicht mehr zu toppen.
Und bedauerlicherweise ist das HUM ein genau solches inhärent falsifiziertes, damit inhärent falsches und damit ein Unfug-Modell. Ich bedauere das wirklich, denn immerhin habe ich bis zum 30.4.2015 selber an dieses Zeugs geglaubt. Aber nur, wie ich im Nachhinein feststellte, weil ich nicht HINGESEHEN hatte.

Sehen wir also hin.
Sehen wir uns, zur Abwechslung, mal die Erklärungen des HUM für den Mond an.
Und wie immer beziehen wir uns auf Wikipedia.

Wikipedia erklärt uns das Zustandekommen von Mondfinsternissen mit, wie immer, einem sehr schönen Bildchen. Die ganze Magie, und ich meine das vollkommen ernst, weil Magie immer mit Manipulation zu tun hat, des HUM beruht im wesentlichen auf all diesen schönen Bildchen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. RICHTIG. Und DESHALB kann es uns so wunderbar AUSTRICKSEN.

Hier also nun das Bild, das über diesen link direkt erreicht werden kann:

Geometry of a Lunar Eclipse DE.svg
Abb. 1: Erklärung für das Zustandekommen einer Mondfinsternis bei Wikipedia

Sieht ja soweit erst mal ganz plausibel aus. Zwar mutet die Erklärung für den "Halbschatten" der Erde ein wenig gekünstelt an, aber mit einem Bildchen mit schönen Linien kann man alles "erklären". Einen kleinen Schönheitsfehler hat die Sache allerdings. Bei Wikipedia finden wir unter dem Stichwort "Halbschatten" folgendes, Hervorhebung von mir: "Der Halbschatten (Penumbra) ist der Raum hinter einem beleuchteten Objekt, der nicht von allen Lichtquellen der Umgebung beleuchtet wird. Eine einzige Punktlichtquelle kann hinter einem schattenwerfenden Gegenstand daher keinen Halbschatten hervorrufen. Erst die Existenz mindestens einer zweiten Punktquelle kann einen Kernschatten und darum herum maximal so viele Halbschattenflächen erzeugen, wie Lichtquellen vorhanden sind."
Hier wird es doch schon wieder interessant. Ist die Sonne etwa keine einzelne punktförmige Lichtquelle?
Nein, Gott bewahre! Die Sonne hat ja einen Durchmesser von 1,4 Millionen km. So was ist doch keine punktförmige Lichtquelle mehr! Die kann doch LOCKER einen Halbschatten erzeugen. Ganz locker. Wenn das Bildchen es will, geht alles.

Äh, Moment mal...

Die Sonne hat einen Durchmesser von 1,4 Millionen km, richtig?
Und WARUM ist dann der Kreis, den der Mond um die Erde in dem oberen Bildchen beschreibt, VIEL GRÖSSER als die Sonne?

Nun zeigt uns der Mond ja Mondfinsternisse recht selten. Was er uns viel häufiger zeigt, jeden Tag, sind seine Mondphasen. Schauen wir doch einfach mal, wie DIE erklärt werden. Natürlich auch von Wikipedia. In das nachfolgende Bild, dessen Original wir hier finden, habe ich den angeblich MITTLEREN Radius des Kreises eingetragen, den der Mond angeblich um die angebliche Erdkugel beschreibt.

mondphasen
Abb. 2: Erklärung der Mondphasen über das HUM mit dem angeblich mittleren Radius des angeblichen Kreises des Mondes um die angebliche Kugelerde.

Was fällt an dem Bildchen für die Erklärung der Mondphasen SOFORT auf?
Richtig! Die Lichtstrahlen der Sonne fallen PARALLEL ein. Und das kann ja im HUM auch gar nicht anders sein, wenn die Sonne von der Erde angeblich 150 Millionen km, der Mond aber nur schlappe 400.000 km entfernt sein soll. So was DUMMES aber auch. 
Im Bildchen oben für die Mondfinsternis fallen die Strahlen aber "auf einmal" SCHRÄG ein.

Fällt Euch was auf?
Immer dann, wenn´s im HUM nicht mehr so richtig hinhaut mit den Erklärungen, kommen mir nichts, Dir nichts, SCHRÄGE Strahlen ins Spiel, die ansonsten aber vehement wegdiskutiert werden. Das HUM postuliert IMMER NUR, mit Ausnahme eben solch dummer Spezialfälle, wo parallele Strahlen leider nur stören können, PARALLELE Sonnenstrahlen.

Dann nehmen wir das HUM doch einfach mal beim Wort, oder?
Parallel ist parallel. Oder rückt die Sonne auf einmal, wenn es eine Mondfinsternis gibt, näher an die Erde? Oder saugt sie das System Erde-Mond dann an?
Wohl eher nicht.

Wenn wir nun mal PARALLELE Strahlen annehmen, sind das Mondfinsternis-Bildchen auf einmal GANZ ANDERS aus, nämlich so:

mondfinsternis real
Abb. 3: Modifiziertes "Mondfinsternis"-Bild aus Wikipedia (Abb. 1 oben) unter der Annahme PARALLELER Sonnenstrahlen

Wie bitte kann es, wenn die Sonnenstrahlen angeblich parallel auf das System Erde-Mond treffen, jemals einen HALB-Schatten geben? Und warum weist Wikipedia wohl - völlig richtig - darauf hin, dass eine einzelne Lichtquelle eben keinen Halbschatten hervorrufen kann?

Wacht endlich auf!

Das wirklich, wirklich Dumme ist jetzt, dass das HUM, diese unsäglichste aller Erfindungen der Menschheit, ohne den Halbschatten keine einzige Mondfinsternis erklären kann. Weder so genannte partielle, noch totale. Bei einer totalen Mondfinsternis dunkelt der Mond ERST ab (weil er angeblich durch den - nicht existenten - Halbschatten läuft) und wird DANN rot. Eine totale Mondfinsternis (so genannte totale Kernschattenfinsternis) beinhaltet außerdem immer eine ihr vorausgehende partielle Kernschattenfinsternis, da sich der Mond angeblich allmählich in den angeblichen Kernschatten der Erde bewegt. Bei einer angeblich "partiellen Halbschattenfinsternis" wird der Mond einfach nur dunkler, jedoch nicht rot, da er nicht in den angeblichen Kernschatten der Erde gelangt. Die vier verschiedenen Finsternisarten listet Wikipedia im Detail auf. So genannte partielle Halbschattenfinsternisse, bei denen der Mond nur dunkler wird, können also ohne den - nicht existenten - Halbschatten ÜBERHAUPT nicht erklärt werden, sind aber laut Wikipedia sehr häufig.

Das HUM widerspricht sich hier für zwei verschiedene Phänomene, die uns der Mond präsentiert, Mondfinsternisse und Mondphasen, eindeutig SELBER. Entweder ist die "Erklärung" für die Mondfinsternisse mit SCHRÄGEN Strahlen, die "irgendwie" aus einer einzigen punktförmigen Lichtquelle einen Halbschatten erzeugen, richtig. Dann können aber die Sonnestrahlen nicht PARALLEL auf die Erde treffen, was sie allein schon wegen der behaupteten riesigen Entfernung Sonne-Erde tun sollten. Würden wir die schrägen Sonnenstrahlen konsequent weiterverfolgen, könnten leider die Mondphasen nicht mehr erklärt werden; ein Halbmond wäre dann ein ca. 3/4-Mond. Oder die Sonnenstrahlen treffen parallel auf, wodurch die Mondphasen erklärbar würden. Dann kann es aber keinen Halbschatten geben.

Und damit ist das HUM bereits an dieser Stelle ein TOTALVERSAGER. Ohne dass wir uns irgend etwas anderes ansehen müssen. Wir müssen uns einfach nur das HUM selber GENAU ansehen, um ein für alle Mal festzustellen, dass es nicht richtig sein KANN (ich möchte aber auch an dieser Stelle eine Erfahrung mit einem Mitglied der HUM-Sekte zum besten geben: da die Sonne ja so groß ist, KANN sie, nach Meinung dieses Apostels, ohne weiteres einen Halbschatten erzeugen. Wie das im Volllicht gehen soll, hat er zwar nicht erklärt. Aber, wir wissen ja: wer GLAUBT, BRAUCHT NICHTS zu erklären. Glaube allein genügt völlig).


Sehen wir uns jetzt noch an, wie eine Mondfinsternis - angeblich, mit "Halbschatten", den es zwar nicht geben kann, was aber im HUM noch nie gestört hat -, im Detail zustande kommt. Mit, wie immer, ganz vielen ganz komplizierten Fachausdrücken. Damit nur hoch gebildete studierte Astronomen erklären können, wie eine Mondfinsternis GANZ SICHER NICHT zustande kommt.
Danach sehen wir uns ein Bild aus Wikipedia vom angeblichen Ablauf einer totalen Mondfinsternis und dann zwei Bilder einer echten Mondfinsternis, jener vom 28.9.2015, aufgenommen von mir, an.
Und dann staunen wir wieder...

Zunächst die schematische Detailerklärung für das Zustandekommen von Mondfinsternissen aus Wikipedia.

Lunar eclipse chart close 2007aug28

Abb. 4: Detailerklärung für das Zustandekommen einer totalen Mondfinsternis aus Wikipedia

Halten wir also fest: laut HUM läuft der Mond erst durch den - nicht existenten - Halbschatten der Erde. DANN läuft er in den Kernschatten und wird dort rot (die mehr als abenteuerliche Erklärung für die Rotfärbung des Mondes durch das HUM erspare ich mir an dieser Stelle. Wer will, kann sie gerne selber nachlesen).

So so.

Schauen wir uns nun eine "Erklärung" für eine partielle Mondfinsternis und dann ein schickes Bild aus Wikipedia an...

"Da der Halbschatten der Erde noch eine partielle Beleuchtung durch die Sonne zulässt, wird, je nach Position des Mondes, mehr oder weniger von ihm verdeckt. Dies führt zu dem Effekt, dass ein Teil des Mondes dunkelrot bis bräunlich erscheint, wie bei einer totalen Mondfinsternis, und der andere hell erleuchtet."

Halten wir das mal auch gerade fest: der - nicht existente - Halbschatten lässt den Mond angeblich "hell erleuchtet" erscheinen, während der Teil, der sich bereits im angeblichen Kernschatten befindet, "dunkelrot bis bräunlich" erscheint, OBWOHL der Mond, wenn er sich bei einer totalen Mondfinsternis "voll" im angeblichen Kernschatten befindet, dann so schön orangerot ist (ah ja, natürlich: das Restlicht des Randes, das QUER über eine KUGEL GEGEN deren Krümmung läuft, färbt den Mond nur "dunkelrot bis bräunlich". Klar). Wie wir an obiger Abbildung 4 sehen können, MUSS der Mond bei einer TOTALEN Mondfinsternis ZWINGEND erst durch den - nicht existenten - Halbschatten laufen.

Auf dieser Website habe ich noch eine andere "Erklärung" gefunden, die es in sich hat, wie wir gleich sehen werden...
"Die Mondfinsternis beginnt mit der ersten Berührung des Halbschattens durch den Mond. Für einen Beobachter auf der Nachtseite der Erde ändert sich der Anblick des Vollmondes nicht. Zu unbedeutend ist dabei der Sonnenlichtverlust an irgend einem Punkt am östlichen Rand der Mondscheibe. Mit einer Geschwindigkeit von einem Kilometer pro Sekunde taucht in der folgenden Stunde der Mond tiefer und tiefer in den Halbschatten der Erde ein. Vielleicht nach einer halben oder besser 3/4 Stunden kann man ein Helligkeitsgefälle der Mondscheibe von Osten nach Westen erkennen (entlang der Ekliptik betrachtet) . Ist der Mond vollständig im Halbschatten eingedrungen, so ist der dem Kernschatten nächste Teil der Mondscheibe nun deutlich bräunlich verfärbt.

Ein paar Minuten später berührt der Mond den Kernschatten der Erde. Dies nennt man den ersten Kontakt. Die ersten Gebiete der Mondoberfläche erleben nun eine totale Sonnenfinsternis. Wir auf der Erde sehen nach dem ersten Kontakt eine ziemlich scharfe Grenze zwischen dem noch im Sonnenlicht stehenden und schon im Erdschatten befindlichen Gebieten langsam über den Mond ziehen (Bild 4). Während dieser Zeit erlebt man eine partielle Mondfinsternis. Der Teil, der sich bereits im Kernschatten befindet, schimmert in einer kupferroten Farbe. Während die Mondfinsternis der Totalität entgegen geht, wird der Nachthimmel dunkler. Immer schwächere Sterne werden sichtbar."

Analysieren wir das jetzt einmal schrittweise.
1.) Der Mond taucht tiefer und tiefer in den - nicht existenten - Halbschatten ein. Dadurch kann man ein "Helligkeitsgefälle" erkennen. Anscheinend wird der Mond also dunkler. Siehe auch weiter oben oder bei Wikipedia so genannte "Partielle Halbschattenfinsternis".
2.) Der Mond taucht noch tiefer in den - nicht existenten - Halbschatten ein und dann "ist der dem Kernschatten nächste Teil der Mondscheibe nun deutlich bräunlich verfärbt".
3.) Die "ersten Gebiete der Mondoberfläche erleben" eine totale Sonnenfinsternis. Wir auf der Erde erleben eine partielle Mondfinsternis, bei dem der Teil, der sich bereits im Kernschatten befindet, in kupferroter Farbe schimmert (Bild 4). Wie so eine "partielle Mondfinsternis" aussieht, zeigt uns Wikipedia.

Mondfinsternis 2008 08 16
Abb. 4a: Partielle Kernschattenfinsternis laut Wikipedia

Bin ich jetzt der einzige, der nicht mehr durchblickt? Der Teil des Mondes, der sich angeblich im - nicht existenten - Halbschatten befindet und laut der gerade schrittweise analysierten Beschreibung, Punkt 2.), eigentlich "deutlich bräunlich verfärbt" sein sollte, ist STRAHLEND hell? Oder färbt der - nicht existente - Halbschatten, der, wenn der Mond in ihn einzutreten beginnt, den Mond enfach nur DUNKLER erscheinen lassen sollte (Punkt 1.) ), ihn etwa bereits mit EINTRETEN in den - nicht existenten - Halbschatten "bräunlich" und der strahlend helle Teil des Mondes ist noch nicht im - nicht existenten - Halbschatten? Wie aber kann der Mond dann wie in Schritt 1.) der oben analysierten Beschreibung behauptet, einfach nur DUNKLER werden, sobald er in den - nicht existenten - Halbschatten eintritt? Und wie kann es dann eine "partielle Halbschattenfinsternis" geben?

UNFUG!! Einfach nur Unfug. Was hier in 2 verschiedenen Quellen nahezu identisch über den angeblichen Ablauf einer - insbesondere partiellen - Mondfinsternis ausgesagt wird, ist kompletter UNFUG.


Nun ein schönes Bild (das übrigens, wie fast immer im HUM, ein ganz klein wenig optimiert wurde; mehr dazu wird es in einem eigenen Artikel über die von mir aufgenommene totale Mondfinsternis vom 28.9.2015 geben) einer TOTALEN Mondfinsternis aus Wikipedia.

Jsnell Eclipse montage by
Abb. 5: Angeblicher Verlauf einer totalen "Kernschattenfinsternis" aus Wikipedia

Ja, wo isser denn, der im - nicht existenten Halbschatten - "hell erleuchtete" Mond (oder sollte er gar "bräunlich verfärbt" sein), der, bevor er im angeblichen "Kernschatten" richtig schön rot wird, ZWINGEND durch den - nicht existenten - Halbschatten laufen muss? Wieso ist er denn da so ganz schwarz, solange er im - nicht existenten - Halbschatten sein MUSS, bevor er in den angeblichen "Kernschatten" gelangt? Und wieso wird er in Abb. 5 erst VOLLKOMMEN dunkel, bevor er dann, im angeblichen Kernschatten, so schön rot wird? Wo ist denn die "partielle" Kernschattenfinsternis geblieben?
Ist der Mond vielleicht partiell in ein schwarzes Loch gefallen, bevor er direkt - unter Umgehung des nicht existenten Halbschattens - in den "Kernschatten" gehüpft ist?

Hat sich da vielleicht der HUM-Quatsch SCHON WIEDER SELBER WIDERSPROCHEN?
Kann es sein, dass beim Mond einfach GAR NICHTS zusammenpassen will im HUM?
Noch nicht einmal das ohnehin vollkommen "an den Haaren herbeigezogene" TEILMODELL für die Mondfinsternisse ist in der Lage, die beiden Arten von Mondfinsternissen, partielle und totale, konsistent abzubilden oder gar zu "erklären". Wenn wir eine partielle "Kernschatten"-Finsternis erklären wollen, erleuchtet der - nicht existente - Halbschatten den Mond kurzerhand "hell", wo er eigentlich "bräunlich" sein sollte und wenn es um eine "Totale Kernschattenfinsternis" geht, ist der Mond im selben - nicht existenten - Halbschatten plötzlich nahezu schwarz.
GENIAL, HUM!


Macht ja nix, der Mond ist ja völlig unwichtig. Da können wir ruhig ein wenig schlampig sein, gell?
Wird ja schon keiner merken...
Und die GLÄUBIGEN GLAUBEN uns sowieso alles!

Sehen wir uns nun noch zwei Bilder an, die ich am 28.09.2015 von der totalen Mondfinsternis aufgenommen habe. Die zugehörigen Originale werde ich in einem weiteren Artikel veröffentlichen, in dem ich mich ausführlich mit dieser Mondfinsternis beschäftigen werde.

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Abb. 6: Mondfinsternis vom 28.09.2015. Die Pfeilspitze markiert die exakte Bildmitte. Der rote Punkt symbolisiert den Bereich, den die von mir verwendete Kamera, eine Olympus PEN E-PL5, für die SPOT-Belichtungsmessung berücksichtigt. Ich habe ihn eingetragen, um die "Glaubwürdigkeit" der Belichtungsmessung abschätzen zu können.

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Abb. 7: Mondfinsternis vom 28.09.2015. Der Pfeil markiert mit seiner Spitze wieder die exakte Bildmitte.

Und nun wird es - so Leid mir das tut - richtig "eng" für das HUM und seine Halb- und Kernschatten Unfug-"Erklärungen". Laut HUM befindet sich der Mond hier um 03:50 Uhr sehr deutlich PARTIELL in der "Kernschattenzone", da dieses Bild bis auf seine Verdrehung um ca. 180° exakt so aussieht wie das Bild der "partiellen Kernschattenfinsternis" aus Wikipedia. Um 03:34 Uhr war nahezu die gesamte obere Hälfte komplett abgedunkelt, also einfach NICHT BELEUCHTET. Und das, wo der - nicht existente - Halbschatten ihn angeblich "hell erleuchtet" (oder "dunkelrot bis bräunlich" färbt, je nach Geschmack).
Um 03:50 Uhr, also ganze 16 Minunten später, war das, was vorher überhaupt nicht beleuchtet war und ein geringer Teil darüber hinaus, auf einmal "dunkelrot bis bräunlich" verfärbt, während der Rest nach wie vor "normal" beleuchtet war, was hier aber wegen eines Überstrahlungseffektes aufgrund des sehr dunklen roten Teils des Mondes (und der dadurch notwendigen langen Belichtungszeit) nicht sichtbar ist. Ebenso wie übrigens auf allen anderen Bildern "partieller Kernschattenfnsternisse, die ich im Internet gefunden habe.

Es wird aber, wie so oft beim HUM, noch viel besser: Die Strecke, die sich der Mond auf seiner angeblichen Wanderung in Richtung "Kernschatten" bewegt hat, lässt sich sehr leicht an den deutlich sichtbaren Helligkeitsgrenzen der Aufnahmen von 03:36 Uhr und 03:50 Uhr abschätzen. Sie beträgt bei großzügiger Schätzung vielleicht ein Fünftel des Monddurchmessers. Nehmen wir an, der Mond sei um 03:36 im - nicht existenten - Halbschatten und daher nur dunkel gewesen (warum nicht bereits "dunkelrot bis bräunlich"?). Um 03:50 Uhr ist er um ca. 1/5 des Monddurchmessers weiter Richtung angeblichem Kernschatten gewandert.
Wieso ist dann um 03:50 Uhr auf einmal der GESAMTE Teil, der vorher schlicht nur schwarz war und noch ca. 1/5 mehr, jetzt "dunkelrot bis bräunlich" gefärbt und nicht nur ca. das obere Fünftel des - vorher schwarzen - Mondes, das ja wohl allein in den angeblichen Kernschatten gewandert sein kann?
Wenn mir also nun jemand aus der HUM-Sekte erklären würde, welche MAGIE innerhalb des angeblichen KERNSCHATTENS (oder Halbschattens?) innerhalb 16 Minuten diese immense Farbveränderung über ca. 60% der Mondoberfläche verursacht hat, wäre ich sehr dankbar (andererseits: wenn ich es mir recht überlege, lasst es lieber. Meine Sammlung an HUM-Unfug-Pseudo-Erklärungen ist groß genug). Vermutlich gibt es ZWEI KERNSCHATTEN, gell? Oder zwei - nicht existente - Halbschatten?
Einen für den dunklen und einen für den roten Teil der Mondfinsternisse. Und je nach Wurmloch-Einstein-Kreuz-Dilatation, also in Abhängigkeit der Stellung der Sonne von der Zentralsonne und deren Relation zu Ursa Major, wird der Mond einmal in die eine und einmal in die andere "Schattenzone" gedrängt. Bei totalen Mondfinsternissen verursacht die durch geringe Masseungleichgewichte zwischen Mond-Sonne-Erde bedingte Zentripetal-Diffusion dann innerhalb 16 Minuten eine spontane Transmission des Mondes aus der einen "Schattenzone" in die andere, wo er dann von nahezu pechschwarz "dunkelrot bis bräunlich" oder gar orangerot verfärbt wird.


ODER SO.

HÖRT ENDLICH AUF MIT DIESEM QUATSCH. FÜR WIE BLÖD HALTET IHR UNS?

Ich biete hier eine wesentlich simplere THESE an, die, wohlgemerkt, bis jetzt NUR eine These ist:
Der Mond braucht keinen Halb-, Kern- oder sonstigen Schatten, um "Finsternisse" hervorzurufen. Er kreist ebenso wie die Sonne über der flachen Erde. Allerdings in einem etwas anderen Muster als diese.
Der Mond erzeugt sein EIGENES Licht, das u. a. in der Lage ist, Gegenstände auf der Erde spontan abzukühlen.
Der Mond erzeugt seine Phasen vollständig selber.
Ebenso seine "Finsternisse". Während einer "Finsternis" dunkelt er zunächst ab, was vollständig derselbe Vorgang wie das Abdunkeln bestimmter Bereiche bei den "normalen" Phasen ist. Anschließend emittiert er Licht einer rötlichen Färbung; entweder über die gesamte sichtbare Scheibe oder, wie bei den Phasen, nur über einen Teilbereich der Scheibe.

Mit dieser These trete ich deutlich der von einigen "Flache-Erde-"Mitstreitern vertretenen These eines angeblichen "3. schwarzen Körpers" entgegen, der sich periodisch vor den Mond schieben und dadurch sowohl dessen Phasen, als auch dessen "Finsternisse" hervorrufen soll.
Das MECHANISTISCHE ZEITALTER, in dem irgendwelche tote Körper um irgendwelche andere tote Körper rotieren und dadurch Effekte hervorrufen, die uns in Staunen versetzen sollten, anstatt zu versuchen, sie mit UNFUG zu "erklären", IST ENDGÜLTIG  VORBEI. Jedenfalls für mich ;-).

Die "3. Schwarzer Körper"-These ist in meinen Augen ebensolcher Unfug wie die "Erklärungen" des HUM für die phänomenalen Effekte, die uns der Mond zeigt. Wie ich bereits dokumentiert habe (und noch genauer untersuchen und dokumentieren werde), dreht sich die sichtbare Mondscheibe permanent - im Uhrzeigersinn (ebenso wie die Sonne). Ein "3. Schwarzer Körper" müsste also in der Lage sein, nicht nur seine Bahn absolut perfekt mit der sich ständig, täglich massiv, ändernden Mondbahn zu synchronisieren. Er müsste sich auch, wenn er sich vor den Mond geschoben hat, mit diesem MITDREHEN.
MAGIE.

Wer glauben will, der möge glauben. Ich bin Wissenschaftler...

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