"Je mehr Du forschst, desto mehr halten Dich die Unwissenden für verrückt". don: freeman, amerikanischer Schriftsteller
"Wenn die Maus dem Adler die Welt erklären möchte, ist das Ergebnis in allen denkbaren Fällen von vornherein absehbar". matthias: kleespies

Die Erde ist flach: Wie hoch kreist die Sonne über der Erde?

Eine der bis jetzt ungeklärten, aber vielfach diskutierten Fragen ist, wie hoch die Sonne über unserer Erde kreist. Bzw., eigentlich müsste ich sagen: die Sonnen über unserer Erde kreisen ;-).
Mit Hilfe der Datenbank timeanddate.com und ein klein wenig Trigonometrie habe ich das hier für unsere "Nordsonne" (und einmal für eine "Südsonne") einmal ausgerechnet.

Laut Wikipedia beträgt der Abstand zwischen zwei Breitenkreisen ca. 111 km, womit auch direkt klar wird, dass der DURCHMESSER der flachen Erde 2 x 180 x 111 km = 39.960 km groß ist. Wer hätte das jetzt gedacht? Der angebliche Umfang der angeblichen Kugel MUSS natürlich dem Durchmesser einer flachen "Scheibe" entsprechen, da die längst bekannten Abstände und Dimensionen der auf der flachen Erde gelegenen Länder ja "irgendwie" auf die Kugel passen mussten - ich gehe allerdings nicht davon aus, dass die Erde eine Scheibe ist. Meine Theorie dazu habe ich hier kurz erläutert.

Die beiden Wendekreise liegen auf "exakt" 23° 26′ 05″, was einem Dezimalwert von 23,43° entspricht. In anderen Quellen wird von 23,4° gesprochen. Machen wir es wie die "Kugelerder" und bilden den Mittelwert mit ca. 23,4° (ist Euch mal aufgefallen, dass im "Kugelerde-Universum" so gut wie immer nur von "mittleren Werten" gesprochen wird? WARUM wohl?). Da die Wendekreise dadurch definiert sind, dass an ihnen an den beiden Sonnwend-Daten die Sonne exakt senkrecht über ihnen steht, ist es nun äußerst einfach, aus dem Winkel der Sonne gegen den Horizont an den jeweiligen Sonnwend-Daten die HÖHE der Sonne ganz einfach über den TANGENS zu bestimmen, wenn ich den Winkel der Sonne gegen den Horizont kenne (den wiederum bildet timeanddate.com sehr schön ab). Diesen Wert habe ich in der unteren Tabelle mit "Sonnenstand" bezeichnet.
Aus Gründen einer höheren Genauigkeit habe ich mir dafür 5 verschiedene Orte auf 4 verschiedenen nördlichen Breitengraden und einem südlichen Breitengrad ausgesucht und in der nachfolgenden Tabelle jeweils den Wert für die Sommer- und Wintersonnwende berechnet.

Stadt Breitengrad Sonnenstand
Sommersonnwende
Höhe Sonne
über Erde
Sonnenstand
Wintersonnwende

Höhe Sonne über Erde
Mexico City,
Mexico
19,4° Nord 86°, Nord 6.350 km 47°, Süd 2.309 km
Rom,
Italien
41,9° Nord 72°, Süd 6.320 km 25°, Süd 2.169 km
Memmingen,
Deutschland
48,0° Nord 65°, Süd 5.856 km 19°, Süd 1.835 km
Malmö,
Schweden
55,6° Nord 58°, Süd 5.720 km  11°, Süd 1.200 km
Potosi,
Bolivien
19,6° Süd 86°, Süd 6.032 km 47°, Nord 2.333 km


Damit ergibt sich, gemittelt aus allen 5 oberen Werten, eine Höhe der Sonne über der Erde von 6.056 km für die SOMMERSONNWENDE, was sehr gut mit den Werten übereinstimmt, die ansonsten innerhalb der Flache-Erde-"Bewegung" "kolportiert" werden.

Die Flache Erde wäre ja nicht die Flache Erde, wenn meine Berechnungen nicht eine neue Überraschung ans Licht gebracht hätten: wie wir deutlich sehen, nimmt die Höhe der Sonne über die Erde an der WINTERSONNWENDE deutlich ab. Meine Berechnungen legen die These zugrunde, dass die "Nordsonne" und die jeweiligen "Südsonnen" nur jeweils zwischen ihrem "eigenen" Wendekreis (Nordsonne nördlicher Wendekreis, Südsonne südlicher Wendekreis) und dem Äquator wandern. Eine Begründung dafür habe ich hier gegeben. Eine weitere folgt aus meinen Messungen der Helligkeit der Sonne am Ende dieses Artikels unter "Update 7.5.2016".

Meine Werte für die Höhe der Sonne für WINTERSONNWENDE legen also nur eine Entfernung zwischen dem jeweiligen Ort und dem Äquator zugrunde. Selbst wenn ich aber z. B. für Rom eine Wanderung der "Nordsonne" bis zum südlichen Wendekreis zugrunde legen würde, wie es das bisherige - anscheinend falsche - Standardmodell der Flachen Erde mit nur EINER Sonne (übrigens: wie soll EINE Sonne mit - anscheinend - nur 60 km Durchmesser die RIESIGE flache Erde mit 40.000 km DURCHMESSER mit genügend Licht und Wärme versorgen?) postuliert, komme ich für Rom und Winter nur auf eine Sonnenhöhe von 3.380 km über der Erde.

Damit haben wir hier die nächste "Sensation": Die Sonne ändert während des Jahres nicht nur den Durchmesser ihres Kreises, sondern ganz deutlich auch ihre HÖHE.
Dies wiederum erklärt nun recht schön meine Beobachtungen einer in Richtung Winter HELLER werdenden Sonne beim Sonnenuntergang. Wenn die Sonne gen Winter TIEFER sinkt, ist es kein Wunder, dass sie ABENDS vergleichsweise HELLER wird, weil sie natürlich einerseits zwar horizontal (Richtung Süd) weiter, dafür aber vertikal NÄHER entfernt ist (eine ausführlichere Erklärung liefere ich hier), wodurch sich der direkte Abstand Beobachter-Sonne (die Länge der Hypothenuse des Dreiecks Beobachter-Breitenkreis Sonnenlauf-Höhe Sonne) nur unwesentlich ändert. Ich hatte mich auch schon gewundert, dass sie selbst am 20.12.2015 mittags immer noch einen ISO-Wert von 400! bei 1/1.000 sec. aufwies, wo sie im Hochsommer - 21.7.2015 - nur auf ISO 320 bei derselben Belichtungszeit gekommen war. Wenn ich mir eine am TAG auf ca. demselben Winkel gegen den Horizont stehende Sonne angesehen habe, wie sie mittags am 20.12. stand (also 19° gegen Horizont), war sie bereits wesentlich lichtschwächer. Ich werde das nochmals exakt beobachten und in einem zukünftigen Artikel genau dokumentieren.
JETZT wird das alles klar und passt wunderschön zusammen...
Update: Nur 3 Tage nach dem Verfassen dieses Artikels hatte ich das Glück, einen wolken- und chemtrailfreien Tag zu erleben, an dem ich die Helligkeit der Mittagssonne und der Sonne bei einem Tages-Sonnenstand von 19° gegen Horizont messen konnte. Das Ergebnis veröffentliche ich UNTER den Sonnenbildern am Ende dieses Artikels.

Die Millersville University beschreibt ein Experiment von Erastothenes aus dem Jahre 240 vor Christus. Dort lesen wir, ganz am Ende des Artikels, unter "An Alternative Model" (der Anfang des Artikels MUSS NATÜRLICH wieder das HUM - heliozentrisches Unfug-Modell - behandeln), dass er mit einer recht eleganten Methode den Abstand der Erde zur Sonne gemessen hat. Unter der Voraussetzung einer FLACHEN Erde ergibt sich nach seinem Experiment ein Abstand von lediglich 2.000 Meilen (ca. 3.600 km). Vermutlich hat er diesen Abstand gemessen, als sich die Sonne dem Äquator näherte...

Die leicht unterschiedlichen, mit zunehmender Entfernung abnehmenden Werte für die Sonnenhöhe passen exzellent zum Modell der Flachen Erde, denn:
Je weiter entfernt die Sonne vom Beobachter steht, desto TIEFER sinkt sie PERSPEKTIVISCH. Und genau das sehen wir: Mit zunehmendem Breitengrad ergeben sich leicht geringere Abstände der Sonne zur Erde, weil die Sonne PERSPEKTIVISCH zu tief steht. Und: je weiter sie entfernt steht, desto tiefer steht sie perspektivisch, weshalb wir sie dann irgendwann "untergehen" sehen. Dies zeigt sich sehr deutlich bei der Wintersonne in Malmö, Schweden, die DEUTLICH zu tief steht.
Natürlich muss hierbei auch bedacht werden, dass die bei timeanddate.com veröffentlichten Winkelhöhen der Sonne gegen den Horizont "nur" auf das Grad genau sind (in der Übersichtstabelle für jeden Ort werden auch zehntel Grad angegeben. Da ich hier aber ohnehin nur eine ABSCHÄTZUNG der Sonnenhöhe vornehme, habe ich auf dieses Zehntel verzichtet).
Der "genaueste" Wert ist daher möglicherweise der für Rom. Je steiler die Sonne gegen den Horizont steht, desto mehr wirken sich Ungenauigkeiten aus, wie man beim Vergleich Mexico City - Potosi sieht, deren Abstände zum Äquator nur um 0,2 Breitengrade (entsprechend 22,2 km) differieren.

Das von mir vertretene Modell der Flachen Erde stellt sich damit momentan so dar:

1.) Es gibt eine Nord- und 3 Südsonnen. Je eine Südsonne über Südamerika, Südafrika und Australien.
2.) Die jeweilge Sonne wandert im Lauf des Jahres vom Äquator bis zu "ihrem" Wendekreis und wieder zurück. Damit ergeben sich die Tag- und Nachtgleichen jeweils dann, wenn die jeweilige Sonne in der MITTE zwischen Wendekreis und Äquator, also auf 11,65° jeweiliger Breite läuft. Dies passt übrigens auch für den Äquator wesentlich besser, denn wenn die Sonne am (oder um den) 21.3. und 21.9. auf einem Kreis DIREKT AM Äquator liefe, ist nur schwer zu verstehen, weshalb sie dann EXAKT im Osten aufgehen sollte. Dies ist aus Sicht des Beobachters am Äquator nur möglich, wenn die Sonne zu den Daten der Äquinoktien NÖRDLICHER (oder südlicher) läuft.
3.) Die Zyklen der Nord- und Südsonnen sind nicht exakt synchronisiert. Warum auch immer. Die Daten der Äquinoktien im Norden und Süden unterscheiden sich um bis zu 6 Tage. Siehe dazu hier.
4.) Die Sonne ändert im Lauf des Jahres MASSIV ihre Höhe. Wenn sie direkt über dem Äquator läuft, steht sie jeweils am tiefsten und am jeweiligen Wendekreis am höchsten. Auf DIESE Weise entstehen die Jahreszeiten! Denn: Wenn die Sonne tief steht, fallen ihre Strahlen jenseits der Wendekreise - sowie auch innerhalb der Wendekreise - FLACH auf die Erde. Dadurch wird der Energieeintrag pro Fläche deutlich geringer. In DIESER Hinsicht ist die Erklärung für die Jahreszeiten identisch mit dem HUM. Da sich die Sonnen der jeweiligen Erdhälften zusätzlich Richtung Winter immer weiter Richtung Äquator entfernen, wird der Energieeintrag jenseits des Äquators dann noch geringer - es wird Winter.
5.) Die Erde, Sonne, Mond, Planeten und Sterne sind LEBEWESEN. Ich habe schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass Leben nur aus Leben entstehen kann. Die Höhenänderung der Sonnen - und die Veränderung ihrer Kreisradien - im Laufe eines Jahres sind quasi wie ein "Ein-" und "Ausatmen". Das große, "kosmische" Ein- und Ausatmen, das das Leben mit immer neuer Energie versorgt und dadurch erst ermöglicht.


Nachfolgend veröffentliche ich für diejenigen, die gerne die EXIF-Datei meines Sonnenfotos vom 20.12.2015 (und die der übrigen hier veröffentlichten Bilder) auslesen möchten, dieses Foto hier an dieser Stelle. Durch Anklicken lässt es sich, wie immer, vergrößern und kann dann gerne mit einem entsprechenden Foto auf z. B. solarham.net verglichen werden. Wer meinen entsprechenden Artikel zum "Wahrheitsgehalt" der dort veröffentlichten Fotografien noch nicht gelesen hat, lese bitte das hier.


sonne20122015
Sonne 20.12.2015, 12:04 Uhr, Westerheim. Sonnenstand 19° gegen Horizont. ISO 400 bei 1.1000 sec.

sonne4

Sonne 21.07.2015, 13:04 Uhr, Westerheim. Sonnenstand 62° gegen Horizont, ISO 320 bei 1.1000 sec.

sonne16072015 1 400

Sonne 16.07.2015, 08:00 Uhr Westerheim. Sonnenstand 21° gegen Horizont, ISO 320 bei 1/500 sec. (entsprechend ISO 640 bei 1/1.000 sec.)

sonne16072015 2 400

Sonne 16.07.2015, 18:00 Uhr, Westerheim. Sonnenstand 27° gegen Horizont, ISO 320 bei 1/500 sec. (entsprechend ISO 640 bei 1/1.000 sec.)

Update 7.5.2016: Gestern, am 6.5., konnte ich die Helligkeit der Mittagssonne um 13:15 Uhr (eine Minute vor exakt Süd) und um 18:36 Uhr messen, bei der sie - laut timeanddate.com - auf 19° gegen Horizont stand. Diese Messungen bestätigen voll und ganz die Messungen, die ich oben schon abgebildet habe: Eine Sonne, die tagsüber - im Mai oder Juli - auf 19° gegen Horizont steht, ist nur noch halb so hell wie die jeweilige Mittagssonne.
Um 18:36 Uhr Ortszeit Memmingen stand die Sonne gestern ungefähr auf dem Längengrad, auf dem Quebec, Kanada, liegt (73,5° West). Natürlich lässt sich das auch exakt berechnen: in 5 Stunden und 20 Minuten (13:16 Uhr, exakt Süd Memmingen, bis 18:36 Uhr) wandert sie um exakt 80 Längengrade oder 8.880 km weiter (selbstverständlich müssten wir nun, um 100% exakt zu sein, die Luftlinie von Memmingen bis zu dem Punkt am 80 Längengrade von Memmingen entfernten Längengrad bestimmen, an dem die Sonne zu dieser Uhrzeit dann auf dem jeweiligen BREITENGRAD stand. Da ich aber nicht weiß, auf welchem exakten Breitengrad sie am 6.5. gewandert ist, müssen wir leider mit dieser Ungenauigkeit leben. Natürlich könnte man ANNEHMEN, dass sie sich jeden Tag LINEAR um immer denselben Betrag vom Äquator Richtung nördlicher Wendekreis bewegt. Da das aber nicht mehr als eine Annahme wäre, würde es die Genauigkeit keinesfalls verbessern. Hier helfen nur sehr genaue Messungen, die nicht so einfach sind, WEIL die Sonne eben ihre Höhe über der Erde UND ihren Abstand zum Äquator verändert.)
Allerdings hatte ich - fast - zu 100% Glück. Santo Domingo, Dominikanische Republik, ist von Memmingen 80,2 Längengrade entfernt und am 6.5.2016 stand die Sonne dort auf 88° gegen den Horizont mit Blickrichtung Süd; am 12.5. wird sie auf 90° Horizont Süd und am 13.5. auf 90° Horizont Nord stehen. Also nehmen wir doch einfach die Entfernung Luflinie Memmingen-Santo Domingo für eine exaktere Näherungsrechnung: 7.768,40 km laut luftlinie.org.

Unternehmen wir eine kleine näherungsweise Berechnung, um zu verstehen, weshalb die Sonne am 6.5.2016 bei einem Winkel gegen den Horizont von 19° nur noch halb so hell war wie mittags bei einem Winkel von 59° gegen den Horizont:
Santo Domingo liegt auf 18,5° nördlicher Breite, Memmingen auf 48,0° nördlicher Breite. Also lief die Sonne am 6.5.2016 ungefähr auf dem Breitenkreis 18,5° nördlicher Breite. Da sie aber am 6.5. in Santo Dominge noch nicht exakt 90° gegen den Horizont stand, nehmen wir an, dass sie tatsächlich wohl auf 18,0° nördlicher Breite lief. Der horizontale Abstand Memmingen-Breitenkreis Sonnenlauf betrug damit 30 Breitengrade oder 3.330 km. Über den COSINUS des Winkels, den die Sonne gegen den Horizont einnimmt, können wir ausrechnen, wie groß der "tatsächliche" Abstand Beobachter-Sonne, die HYPOTHENUSE des Dreiecks Beobachter-Breitenkreis Sonnenlauf-Sonnenhöhe war: Bei einem Sonnenstand von 59° gegen Horizont 6.466 km. Die sich aus diesem Sonnenstand ergebende Sonnenhöhe betrug dann rechnerisch 5.542 km über Erde.
Auf Grundlage dieser Sonnenhöhe stand die Sonne um 18:36 Uhr tatsächlich nicht, wie beobachtet, 19° gegen den Horizont, sondern rechnerisch 35,5° (hieran sehen wir erneut, dass die Sonne perspektivisch viel zu flach steht, je weiter sie sich entfernt und DESHALB dann scheinbar "untergeht"). Aus diesem Wert ergibt sich dann ein "tatsächlicher" Abstand Beobachter-Sonne von 9.543 km. Das Verhältnis beider "tatsächlicher" Abstände, die sich wohlgemerkt nur rechnerisch ergeben, beträgt 1,48. Die Helligkeit einer Lichtquelle verhält sich nach dem so genannten Abstandsgesetz und nimmt mit dem QUADRAT der Entfernung ab. Das Quadrat aus 1,48 ist 2,18. Voilà. Die Sonne war um 18:36 Uhr ca. 1,48 mal so weit vom Beobachter entfernt wie mittags um 13:15 Uhr und damit nur noch halb so hell. Bis zu diesem Punkt verhielt sich die Helligkeit der Sonne also "exakt", wie zu erwarten, nach dem Abstandsgesetz.

Übrigens: eine weitere kleine Überschlagsrechnung ergibt, dass die Sonnenhöhe über Erde 2.675 km betragen würde, um mit einem horizontalen Abstand von 7.768 km einen Winkel von 19° zu ergeben. Da die Sonne aber am 21.6. vermutlich 6.000 km über Erde stehen wird UND sie in Quebec, Kanada, am 7.5.2016 mittags mit 60° gegen Horizont fast denselben Winkel erreicht wie am selben Tag in Memmingen mit 59°, d. h., dass sie im Laufe des Tages ihre Höhe vermutlich nicht verändert (der Breitengrad von Memmingen liegt ca. 4° weiter südlich als der von Quebec, Kanada - was bedeutet das nun wieder für den angeblichen Sonnen-KREIS des Flache-Erde-Modells?; möglicherweise ist es kein Kreis, sondern eine Ellipse... Kepler hatte anscheinend doch recht ;-). ODER aber die Sonne ändert im Laufe des Tages leicht ihre Höhe), sehen wir auch hieran, dass sich der Sonnenwinkel PERSPEKTIVISCH um so mehr verringert, je weiter die Sonne entfernt ist...

Wenn die Sonne nun im Winter, am 20.12.2015, mittags mit ISO 400 bei 1/1.000 sec. kaum dunkler war als am 21.7.2015 (mittags ISO 320 bei 1/1.000 sec, Position der Sonne in der Nähe des nördlichen Wendekreises), andererseits aber der Helligkeitswert der Sonne am 20.12.2015 bei einem Sonnenstand von 19° gegen den Horizont 1,25 mal HELLER war als am 6.5.2016 abends beim identischen Winkel gegen den Horizont (19°), kann das nur bedeuten, dass sich der tatsächliche Abstand Beobachter-Sonne (also die Hypothenuse des Dreiecks Beobachter-Breitenkreis Sonnenlauf-Sonnenhöhe) zum Winter hin nur unwesentlich vergrößert (rein rechnerisch nur um die Wurzel aus 400/320, also um den Faktor 1,12), was ausschließlich möglich ist, wenn die Sonne im Lauf des Jahres zum Winter hin immer tiefer sinkt, also ihr vertikaler Abstand zur Erde immer kleiner wird.
Das aber bedeutet gleichzeitig, dass die Sonne, DA der Sonnenstand perspektivisch als zu TIEF wahrgenommen wird, je WEITER die Sonne HORIZONTAL vom Beobachter entfernt ist, im Winter NICHT bis zum südlichen Wendekreis, sondern nur bis zum Äquator wandern kann. Der horizontale Abstand zum Beobachter betrug am 6.5.2016 ca. 7.770 km. Würde die Sonne im Winter bis zum südlichen Wendekreis wandern, betrüge der horizontale Abstand Memmingen-südlicher Wendekreis aber ca. 7.925 km, wäre also sogar noch ein wenig größer als am 6.5.2016 um 18:36 Uhr. Dies würde aber bedeuten, dass die Helligkeit der Sonne, bei identischer Sonnenhöhe über der Erde zum Winter hin, also am 20.12.2015 mittags, dunkler, nicht aber 1,25 mal heller, sein müsste als am 6.5.2016 um 18:36 Uhr.

Damit ergibt sich erneut, dass das "Standard-Modell" der Flachen Erde mit nur einer Sonne, die angeblich zwischen südlichem und nördlichem Wendekreis wandert, FALSCH ist und vermutlich, wie hier - zunächst ansatzweise - diskutiert, eine "Nordsonne" und drei "Südsonnen" über der Flachen Erde kreisen.

Noch etwas Interessantes fällt auf: KÖNNTE es sein, dass die Färbung der Sonne schlicht davon abhängt, unter welchem Winkel wir auf die SCHEIBE blicken (dass die Sonne wohl keine Kugel ist, habe ich hier erläutert). Die Sonne wird in meinen Aufnahmen immer erst abends rötlich. Bei einem Sonnenstand von 19° gegen Horizont wird sie zunächst schlicht blasser als bei steilen Sonnenständen. Dies sowohl im Verlauf des Tages, wie auch am 20.12.2015. Natürlich ist hierbei aber zu berücksichtigen, dass ich die Sonne ausschließlich durch die Sonnenfilterfolie fotografiere, die zwar laut Hersteller nur eine minimale Farbverfälschung verursacht, aber dennoch die Sonnenfärbung verfälschen kann. Nachdem im Zusammenhang mit dem HUM so gut wie alles falsch zu sein scheint, sollten wir meiner Ansicht nach ALLES hinterfragen, also auch die Behauptung, dass die Rotfärbung der Sonne durch die Atmosphäre verursacht wird.

Anschließend veröffentliche ich die zugehörigen Sonnenbilder. Ich habe die Sonne mittags zweimal, einmal mit Vollautomatik der Kamera und einmal im halb-manuellen Modus fotografiert, bei der ich eine Belichtungszeit von 1/1.000 sec. vorgewählt hatte. Dabei habe ich festgestellt, dass letzteres Verfahren suboptimal ist, denn:
Mit Vollautomatik wählte die Kamera-Software einen ISO-Wert von 200 und eine Belichtungszeit von 1/800 sec. Bei voreingestellter 1/1.000 sec. wählte die Software aber einen ISO-Wert von 320, der damit eine scheinbar zu dunkle Sonne ergab (der rechnerisch korrekte Wert wäre ISO 250 für 1/1.000 sec. gewesen: 1.000 / 800 x 200 = 250). Dies nur als Hinweis für andere Sonnenfotografen, die ebenfalls, wie ich, an exakten Helligkeitswerten interessiert sind.
Es KANN daher sein, dass die Wintersonne am 20.12.2015 ebenfalls scheinbar leicht zu dunkel gemessen wurde, da ich bis gestern zur Messung der Helligkeit der Mittagssonne standardmässig immer 1/1.000 sec. vorgewählt hatte.

sonne06052016 200 400

Sonne 06.05.2016, 13:15 Uhr, Westerheim. Sonnenstand 59° gegen Horizont, ISO 200, 1/800 sec.

sonne06052016 320 400

Sonne 06.05.2016, 13:15 Uhr, Westerheim. Sonnenstand 59° gegen Horizont, ISO 320, 1/1.000 sec.

sonne06052016 19 400

Sonne 06.05.2016, 18:36 Uhr, Westerheim. Sonnenstand 19° gegen Horizont, ISO 200, 1/400 sec.

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