"Je mehr Du forschst, desto mehr halten Dich die Unwissenden für verrückt". don: freeman, amerikanischer Schriftsteller
"Wenn die Maus dem Adler die Welt erklären möchte, ist das Ergebnis in allen denkbaren Fällen von vornherein absehbar". matthias: kleespies

Die Erde ist flach: der massive Helligkeitsunterschied zwischen der "Mittagssonne" und der "Abendsonne" wird NICHT durch die "Kugel"-Atmosphäre verursacht

Ich hatte hier bereits darauf hingewiesen, dass eine mess- und beobachtbare Helligkeitsreduktion der Sonne zwischen ihrem Höchststand am Mittag und zu dem Zeitpunkt, an dem sie beginnt, hinter dem Horizont zu verschwinden, um den Faktor 250 am 21.7.2015 kaum mit dem heliozentrischen Modell erklärt werden und die Sonne deshalb keine angeblichen ca. 150 Millionen km von der Erde entfernt sein kann.
Allerdings war ich seinerzeit den "Beweis" dafür schuldig geblieben, dass diese massive Helligkeitsreduktion unter keinen Umständen durch die Atmosphäre verursacht sein kann.

Ein solcher "Beweis" liegt nun durch weitere Beobachtungen vor. Bedauerlicherweise liegt es in der Natur der Sache, dass bei allen Beobachtungen der Sonne die Beweisführung für jemanden, der nicht über Raumschiffe oder ähnliches verfügt, immer nur indirekt sein kann, weshalb ich das Wort "Beweis" denn auch in diesem Zusammenhang in Anführungszeichen setze.

Ich bilde zunächst noch einmal die Verhältnisse ab, wie sie sich darstellen würden, wenn die Erde eine Kugel und die Sonne von dieser ca. 150 Millionen km entfernt wäre.

sonne im tageslauf

Wäre die Erde eine Kugel, müsste das Sonnenlicht abends, wenn die Sonne kurz davor ist, hinter dem Horizont zu verschwinden, einen wesentlich längeren Weg durch die Atmosphäre zurücklegen als mittags, wenn sie im Zenit steht (streng genommen wird als "Zenit" nur ein exakter Winkel von 90° gegen den Horizont bezeichnet. Ein solcher Winkel ist aber nur für Länder innerhalb der Wendekreise der Sonne möglich).
FALLS nun die am 21.7.2015 beobachtete Helligkeitsreduktion der Sonne durch die Atmosphäre verursacht worden wäre und FALLS die Sonne 150 Millionen km von der Erde entfernt wäre, müsste erwartet werden, dass diese Helligkeitsreduktion unabhängig von der Jahreszeit innerhalb gewisser Grenzen immer annähernd gleich wäre. Natürlich enthält die Atmosphäre an manchen Tagen mehr und an anderen weniger Dunst oder andere Partikeln, wie z. B. Staub, Russ oder Aerosole, die die sichtbare Helligkeit der Sonne beeinflussen.
Es sollte aber erwartet werden können, dass eine Helligkeitsabnahme, die durch solche Effekte verursacht wird, um einen Wert von 250 mit einer Bandbreite von vielleicht ± 25% schwankt, ZUMAL Wikipedia in diesem Artikel feststellt, dass selbst nach Vulkanausbrüchen mit massiver Aerosolfreisetzung die Abschwächung des Sonnenlichts, bzw. die Transmission des Lichts, um nicht einmal 10% geringer als unter "Normalbedingungen" wird. Allerdings ist der von mir beobachtete Wert der Helligkeitsreduktion um den Faktor 250 bis jetzt noch nicht als "absolut" zu setzen, da, wie ich im folgenden zeigen werde, diese Helligkeitsreduktion im Sommer wesentlich höher als zum Winter hin ist. Es ist daher momentan nicht auszuschließen, dass die zu beobachtende Helligkeitsreduktion um den oder am 21.6. eines jeden Jahres, also zum Zeitpunkt der jeweiligen Sommersonnenwende, noch etwas höher als 250 sein kann.
Weiterhin sollte erwartet werden, dass sich auch die Helligkeit der Sonne mittags entsprechend stark abschwächt, da die Sonne im Winter bekanntermassen viel tiefer, also näher zum Horizont, steht als im Sommer. Wäre die beobachtete Helligkeitsabnahme also auf atmosphärische Effekte zurückzuführen, sollte sich ein wesentlich flacherer Winkel gegen den Horizont als im Sommer mit einer entsprechend starken Helligkeitsabnahme bereits am Mittag feststellen lassen.

Auf jeden Fall müsste aber die absolute Helligkeit der Sonne abends, kurz vor dem "Versinken" der Sonne hinter dem Horizont, immer annähernd gleich sein, da das Sonnenlicht dann, wäre die Erde eine Kugel, die von einer sehr weit entfernten Sonne beschienen wird, auf jeden Fall immer den längsten Weg durch die Atmosphäre zurücklegen müsste. Es wäre sogar anzunehmen, dass die Sonne mit zunehmendem Voranschreiten der Jahreszeit zum Winter hin am Horizont immer dunkler werden müsste, da die Erdachse im Kugelmodell schräg steht und dadurch in unseren Breitengraden der Weg des Sonnenlichts durch die Atmosphäre am Horizont bis zum Beobachter folglich im Winter länger als im Sommer sein müsste. Zudem haben wir im Herbst und Winter häufig so genannte Inversionswetterlagen, die Dunst, Staub und Aerosole in Bodennähe konzentriert halten und dadurch das Sonnenlich weiter abschwächen würden.

Die im folgenden gezeigten Ergebnisse zeigen jedoch das genaue Gegenteil:

Die Sonne verschwindet mit zunehmender Helligkeit hinter dem Horizont, je mehr wir uns auf den Winter zubewegen. Weiterhin war die Helligkeitsabnahme mittags zwischen dem 21.7.2015 (Sonnenstand in Memmingen 62° gegen Horizont) und dem 2.11.2015 (Sonnenstand in Memmingen nur noch 27° gegen den Horizont, also weniger als die Hälfte des Wertes vom 21.7.2015; beide Werte entnommen aus timeanddate.com) mit einer Helligkeitsabname um den Faktor 1,25 vergleichsweise sehr gering.

Der Übersichtlichkeit halber zeige ich nachfolgend nicht nur die neuen Aufnahmen vom 1.10.2015 und 2.11.2015 - beides waren Tage mit ausnehmend klarem, wolkenlosem Himmel bis über den Zeitpunkt des Sonnenuntergangs hinaus -, sondern beginne nochmals mit den Aufnahmen vom 21.7.2015, der ebenfalls klar und wolkenlos war.

Die Aufnahmen am 1.10.2015 und 2.11.2015 wurden, wie auch bereits die vom 21.7.2015, mit folgender Kamera-Ausrüstung, Zubehör und Grund-Parametern aufgneommen:

Kamera: Olympus PEN E-PL5
Belichtungsmessungs-Modus: SPOT-Messung
Objektiv: Minolta "RF Rokkor" 500 mm (Spiegel-Teleobjektiv)
Telekonverter: Tamron MC 2 x Konverter für M/MD
Blende: 8 (Spiegel-Teleobjektive haben bauartbedingt keine Lamellenblende. Daher ist der "Blendenwert" immer fix).
Sonnenfilterfolie: AstroSolar™ Sonnenfilterfolie der Firma Baader Planetarium: http://www.baader-planetarium.de/sektion/s46/s46.htm. Aufbau eines Filterhalters aus Pappe nach Herstellerangaben. Die Qualität der Bilder spricht für sich und die Qualität der Folie im Filterhalter.

Da die PEN aufgrund ihres "four thirds" Chips einen so genannten "crop factor" (Verlängerungs- oder Verkürzungsfaktor, je nach Sichtweise) von 2,0 besitzt, entspricht die Gesamtbrennweite des verwendeten Objektivsystems einem Teleobjektiv mit 2.000 mm Brennweite bei einer Kleinbildkamera.

Wer möchte, kann die jeweils verlinkten größeren Bilder auf seinen Rechner laden und sich die EXIF-Werte ansehen...

Wie immer lasssen sich die Bilder durch Anklicken vergrößern.

  sonne4klein
Sonne 21.07.2015, 13:04 Uhr Westerheim, ISO 320, 1/1000 sec.

sonne4 1klein

 Sonne 21.07.2015, 20:52 Uhr Westerheim, ISO 1600, 1/60 sec.


sonne5klein

Sonne 21.07.2015, 20:58 Uhr Westerheim, ISO 1600, 1/20 sec.


sonne6klein

Sonne 21.07.2015, 21:02 Uhr Westerheim, ISO 1600, 1/20 sec.

Ich habe bereits früher darauf hingewiesen, dass sich die sichtbare Sonnenscheibe im Uhrzeigersinn zu drehen scheint, wenn auch erstaunlicherweise nicht permanent. Dies ist auch auf den folgenden Abbildungen deutlich zu erkennen. Es handelte sich bei den entsprechenden früheren Beobachtungen also keinesfalls um einen "singulären Effekt".

sonne1 10 1
Sonne 1.10.2015, 13:00 Uhr Westerheim, ISO 320, 1/1000 sec.

sonne1 10 2
Sonne 1.10.2015, 15:03 Uhr Westerheim, ISO 400, 1/1000 sec.

sonne1 10 3

Sonne 1.10.2015, 16:03 Uhr Westerheim, ISO 400, 1/1000 sec.

sonne1 10 4

Sonne 1.10.2015, 18:32 Uhr Westerheim, ISO 250, 1/100 sec.

sonne1 10 5

Sonne 1.10.2015, 18:41 Uhr Westerheim, ISO 640, 1/100 sec.

sonne1 10 6

Sonne 1.10.2015, 18:43 Uhr Westerheim, ISO 800, 1/100 sec.

sonne1 10 7

Sonne 1.10.2015, 18:45 Uhr Westerheim, ISO 1000, 1/100 sec.

 

Bei den nachfolgenden Bildern vom 2.11.2015 zeige ich Aufnahmen ab 11 Uhr, um erneut die scheinbare Drehung der Sonnenscheibe zu verdeutlichen. Bei dieser Bilderserie muss berücksichtigt werden, dass wir inzwischen wieder "Winterzeit" hatten. Aufnahmen um 12 Uhr am 2.11.2015 entsprechen also hinsichtlich "Sonnenhöchststand", der laut timeanddate.com in Memmingen am 21.7.2015 um 13:26 Uhr und am 2.11.2015 um 12:03 erreicht wurde, jenen gegen 13 Uhr im Oktober und Juli 2015.

sonne2 11 1

Sonne 2.11.2015, 11:02 Uhr Westerheim, ISO 400, 1/1000 sec.

sonne2 11 2

Sonne 2.11.2015, 12:00 Uhr Westerheim, ISO 400, 1/1000 sec.

sonne2 11 3

Sonne 2.11.2015, 12:59 Uhr Westerheim, ISO 400, 1/1000 sec.

sonne2 11 4

Sonne 2.11.2015, 14:02 Uhr Westerheim, ISO 400, 1/1000 sec.

sonne2 11 5

Sonne 2.11.2015, 15:02 Uhr Westerheim, ISO 500, 1/1000 sec.

sonne2 11 6

Sonne 2.11.2015, 16:01 Uhr Westerheim, ISO 200, 1/320 sec.

sonne2 11 7

Sonne 2.11.2015, 16:35 Uhr Westerheim, ISO 250, 1/100 sec.

sonne2 11 8

Sonne 2.11.2015, 16:40 Uhr Westerheim, ISO 400, 1/100 sec.

sonne2 11 9

 Sonne 2.11.2015, 16:45 Uhr Westerheim, ISO 640, 1/100 sec.

sonne2 11 10

Sonne 2.11.2015, 16:46 Uhr Westerheim, ISO 640, 1/100 sec.

 

Fassen wir die wesentlichen Ergebnisse tabellarisch zusammen:

Datum Max. Sonnehöhe gegen
Horizont, Winkelgrad
Belichtungswerte
am Mittag
 Belichtungswerte bei
 Sonnenuntergang
Faktor Lichtwerte am Mittag /
Lichtwerte bei Sonnenuntergang
 21.07.2015 
 62 ISO 320, 1/1000
 ISO 1600, 1/20
250,00
 01.10.2015 
 39 ISO 320, 1/1000  ISO 1000, 1/100
 31,25
 02.11.2015 
 27  ISO 400, 1/1000   ISO 640, 1/100
16,00

 

 

Diskussion der Ergebnisse

Aus dem bereits weiter oben angeführten Wikipedia-Artikel lässt sich entnehmen, dass die durch die Atmosphäre verursachte Helligkeitsreduktion angeblich lediglich den Faktor 4 betrage. Selbst am 2.11.2015 betrug die gemessene Helligkeitsreduktion der Sonne immer noch Faktor 16 und damit das Vierfache der Wikipedia-Behauptungen.

Wesentlich bedeutungsvoller ist aber die mit zunehmender Südwärtsbewegung des Sonnenauf- und Sonnenuntergangspunkts am Horizont immer deutlicher abnehmende Lichtreduktion, die damit KEINESFALLS auf einen atmosphärischen Effekt allein zurückgeführt werden kann. Eine so deutliche Änderung der Helligkeitsreduktion in deutlicher Abhängigkeit von der Jahreszeit - und damit selbstverständlich einer Änderung des Sonnenlaufs - lässt sich mit dem heliozentrischen Modell überhaupt nicht mehr erklären. Es gibt keinerlei plausible und schlüssige Erklärung, die nahelegen würde, dass bei einer "Kugelerde" und einer sich in deren Abstand von ca. 150 Millionen km befindlichen Sonne derart massive Schwankungen der Helligkeitsabnahme von Mittags bis Sonnenuntergang auftreten würden und dies zusätzlich noch in deutlich erkennbarer Abhängigkeit von der Jahreszeit. Die einzige Möglichkeit für das heliozentrische Modell, derartige Helligkeitsreduktionen zu erklären, ergeben sich aus dem Sonnenstand zum Horizont und einem damit angeblich einhergehenden jeweils unterschiedlich langen Weg der Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre bis zum Beobachter.
Erst recht mit dem heliozentrischen Modell nicht erklärbar ist, weshalb die Sonne mit zunehmender Südwärtsbewegung weg vom Beobachter immer HELLER untergeht. Der Weg durch die Atmosphäre MUSS bei Sonnenuntergang im heliozentrischen Modell immer gleich lang sein und würde durch die angebliche Schrägstellung der "Erdachse" gegen Winter sogar weiter zunehmen.

Für die folgenden Überlegungen nehmen wir eine Mächtigkeit der Atmosphäre von 100 km an. Oberhalb dieser Höhe sollen sich kaum noch Moleküle in der Atmosphäre befinden, die allein für eine Lichtabschwächung verantwortlich gemacht werden können. Bei einer solchen Atmosphären-Mächtigkeit wäre der Weg des Sonnenlichts durch die Atmosphäre bei Sonnenuntergang - und einem Winkel gegen den Horizont von exakt 0°, der in Westerheim jedoch nicht erreicht wird, weil der Horizont von Bäumen umsäumt ist -, ca. 11,3 mal so lang wie bei einem Winkel der Sonne von exakt 90° über dem Beobachter, der in Westerheim ebenfalls nicht erreicht wird. Der maximale Sonnenstand in Memmingen, ca. 10 km westlich von Westerheim, am 21.6. eines Jahres beträgt 65 Grad.
Bei einem Winkel von 62° - am 21.7.2015 - wäre der Weg des Sonnenlichts durch die Atmosphäre rechnerisch ca. 110 km lang. Bei einem Winkel der Sonne zum Horizont von angenommen 0° - den exakten Untergangswinkel gegen den Horizont habe ich noch nicht bestimmt - würde der Weg des Sonnenlichts durch die Atmosphäre ca. 1.130 km und bei einem Winkel von 5° ca. 710 km betragen.
Nehmen wir einen Sonnenuntergangswinkel von 5 Grad in Westerheim an.
Dann wäre der Weglängenunterschied des Sonnenlichts durch die Atmosphäre mittags am 21.7.2015 gegen abends ca. 6,5-fach. Abends müsste das Licht der Sonne bei einer Kugelerde den 6,5-fachen Weg wie mittags durch die Atmosphäre zurücklegen. Wenn wir nun gegen jede Offensichtlichkeit davon ausgehen, DASS dieser Weglängenunterschied eine Lichtreduktion um den Faktor 250 am 21.7.2015 verursachte, ist es bereits mehr als erstaunlich, dass die Mittagssonne vom 2.11.2015 in ihrer Helligkeit gegenüber der Mittagssonne am 1.10.2015 und 21.7.2015 nur um den Faktor 1,25 abfällt, OBWOHL die Weglänge des Sonnenlichts durch die Atmosphäre beim Sonnenstand von 27° gegen Horizont immerhin das zweifache der Weglänge des Lichts durch die Atmosphäre bei einem Sonnenstand von 62° gegen Horizont beträgt (Wegstrecke durch die Kugelatmosphäre ca. 220 km bei Sonnenstand 27° gegen Horizont).
Bereits dies ist ein sehr deutlicher Hinweis darauf, dass eine "Kugelerde-Atmosphäre" nicht Ursache der beobachteten Hellikgeitsabnahme der Sonne am Mittag sein kann.

Die hier dargestellten Ergebnisse zeigen folglich klar und deutlich, dass die beobachtete massive Helligkeitsreduktion der Sonne am 21.7.2015 keinesfalls durch den Einfluss der Atmosphäre allein verursacht worden sein können.
Damit hat sich das heliozentrische Modell erneut als nicht ansatzweise der beobachtbaren Realität - als einzigem relevanten Massstab wissenschaflticher Erkenntnisgewinnung - entsprechend erwiesen. Es wird daher Zeit, dieses MODELL ein für allemal dem Scheiterhaufen der Geschichte zuzführen. Einer recht unrühmlichen Geschichte zumal, da so viel dagegen spricht, dass auch schon Generationen vor uns mit ihrer noch nicht ganz so hoch entwickelten Technik sehr leicht hätten erkennen können, dass diese Modell ganz einfach nur Unfug ist...

Wenn das heliozentrische Modell die hier vorgestellten Beobachtungen nicht erklären kann, ist das Modell der Flachen Erde dazu in der Lage?

Sogar ausgesprochen gut.

Im Modell der Flachen Erde entstehen die Jahreszeiten dadurch, dass die Sonne in unserem Sommer den engsten ihr möglichen Kreis um den Nordpol zieht und entlang des "Nördlichen Wendekreises" läuft. Ab dem 7. Juli - laut timeanddate.com - zieht sie diesen Kreis allmählich größer, bis sie schließlich im Winter entlang des "Südlichen Wendekreises" läuft.
DESHALB geht die Sonne gen Winter immer weiter südlich auf und im Sommer maximal nördlich.
Wenn die Sonne im Sommer entlang des "Nördlichen Wendekreises" "marschiert", ist sie uns am nächsten. Folglich können wir sie - IN RICHTUNG DES SONNENUNTERGANGS oder in NORDWESTLICHER Richtung im SOMMER - wesentlich länger sehen (und umgekehrt wird die Erde in unseren Breitengraden wesentlich länger von ihrem Licht beschienen) als wenn sie ohnehin weiter südlich und von vornherein weiter entfernt von uns ist. Wenn sie weiter südlich läuft, ist sie in WESTLICHER Richtung, also in Richtung ihres "Sonnenuntergangs" naturgemäß bei weitem nicht so lange zu sehen wie im Sommer.
DESHALB sind die Tage im Sommer bei uns deutlich länger als im Winter. DA wir die Sonne aber im Sommer länger sehen können, entfernt sie sich WESENTLICH weiter von uns, bis sie schließlich "untergeht" als dies im Winter der Fall ist.
Daraus folgt ganz natürlich, dass die Sonne im Sommer, da bei Sonnenuntergang wesentlich weiter entfernt vom Beobachter, DUNKLER erscheint als im Winter.
Dies erklärt sehr schlüssig die beobachteten Effekte: gen Winter geht die Sonne, wie beobachtet, HELLER unter als im Sommer. Demzufolge ist die RELATIVE, beobachtbare, REDUKTION der Helligkeit im Sommer wesentlich höher als im Winter.

Die beobachteten Effekt der Helligkeitsreduktion der Sonne haben also so gut wie nichts mit der Atmosphäre zu tun. In geringem Masse vermtulich schon, da das Licht der Sonne, je weiter sie sich von uns entfernt, natürlich ebenfalls einen weiteren Weg durch die Atmosphäre zurücklegen muss. Der viel wesentlichere Effekt scheint aber sehr deutlich schlicht und ergreifend die ganz natürliche Helligkeitsabnhame durch ENTFERNUNG ZUM BEOBACHTER zu sein...

Meine Beobachtungen werfen allerdings auch neue Fragen auf: Wie auf den Bilderserien zu sehen ist, erscheint die Sonne kurz vor Sonnenuntergang IMMER elliptisch. Dies kann aber kein reiner Entfernungs- und dadurch bedingter perspektivischer Effekt sein, da die Sonne, wie hier dargelegt und durch Messungen untermauert, ganz offensichtlich gen Winter NÄHER zum Beobachter als im Sommer "untergeht". Folglich müssen weitere Forschungen unternommen werden, um z. B. diese Frage eindeutig zu klären. Genau dies macht aber u. a. den Reiz des Modells der Flachen Erde für mich aus: hier gibt es noch sehr viel zu entdecken...

Falls das Weter es um den 21.12.2015 zulässt, werde ich weitere Aufnahmen wie die hier vorgestellen machen und als Update hier veröffentlichen....
Weiterhin werde ich "natürlich" im nächsten Frühjahr weitere ähnliche Beobachtungen anzustellen versuchen. Der Erfolg meiner hier vorgestellten Beobachtungen hängt natürlich immer in erster Linie vom Wetter ab, da ich absolut wolkenfreie Tage naturgemäss bevorzuge. Dieses Jahr hatte ich erstaunlich viel Glück mit solchen Wetterlagen...

Update: Asche über mein Haupt - fast hätt ich´s vergessen: Die Erde nähert sich ja im Winter angeblich DER SONNE an. Laut der allwissenden Wikipedia und des unfehlbaren heliozentrischen Modells wird der Abstand der Erde zur Sonne am 2. Januar 2016 angeblich 0,98330 AE betragen. Man soll mir also bitte nicht vorwerfen, ich würde hier wesentliche Fakten verschweigen (wenn der angebliche Abstand der Erde zur Sonne auf 5! Stellen hinter dem Komma angegeben werden kann, kann es sich schließlich nur um Fakten handeln, gell?).

Am 6.7.2015 betrug der Abstand Erde-Sonne angeblich 1,01668 AE.
Wer traut sich jetzt, mir zu erklären, eine "Abstandsverkürzung" Erde-Sonne um maximal 3,33800 %, aber erst am 2.1.2016 (fünf Stellen hinter dem Komma müssen es an dieser Stelle schon sein ;-) ), würde erklären, dass die Sonne am 1.10.2015 um den Faktor 8 (wie weit war die Erde da noch mal angeblich von der Sonne entfernt?) und am 2.11.2015 um den Faktor 12,5 heller bei Sonnenuntergang war als am 21.7.2015?
Dann bitte ich aber auch darum, den Effekt der angeblichen Schrägstellung der angeblichen "Erdachse" auf die Helligkeit der Sonne bei Sonnenuntergang um mindestens 5 Stellen hinter dem Komma exakt mit einzuberechnen...
Weniger exakte "Beweise" werde ich schlicht nicht akzeptieren!
(Ende der Komödie ;-) ).

 

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