Eingliederungsvereinbarung

Dast TOP-Entrechtungsmittel schlechthin, das sich der so genannten Gesetzgeber (bitte schaut Euch hier an, was ich über diesen "Gesetzgeber" herausgefunden habe) ausgedacht hat, ist die so genannte Eingliederungs-Vereinbarung, die, wie Ihr sicherlich längst bemerkt habt, alles ist, nur keine Vereinbarung im echten Sinne.

Hier wird nichts vereinbart. Das Jobcnenter oktroyiert gnadenlos seine eigenen Vorstellungen. Wenn Ihr dieses Ding NAMENS "Vereinbarung" UNTERSCHREIBT, wovon ich Euch DRINGEND abrate, dann habt Ihr Euch verkauft.

Dann seid Ihr munter in die so genannte "Vertragsfalle" gestolpert. Denn vor deutschen so genannten Gerichten (die ALLESAMT FIRMEN sind, ebenso wie Euer nettes Jobcenter - schaut das bitte bei upik.de SELBER nach) gilt nun mal der "eherne Grundsatz": Vertrag ist Vertrag. Da man bei "Gericht" selbstverständlich davon ausgehen wird, dass Ihr den FREIWILLIG unterschrieben habt, kommt Ihr aus einer solchen "Vereinbarung" so gut wie nie mehr heraus, es sei denn, sie wäre himmelschreiend sittenwidrig.

Wenn Ihr aber NICHT unterschreibt, dann erlässt die nette Firma Jobcenter ruck-zuck den so genannten "Eingliederungs-Verwaltungsakt", in dem sie schnurstracks einfach das, was sie vorher völlig einseitig in die so genannte "Vereinbarung" diktiert hat, per Verwaltungsakt als GÜLTIG für Euch festschreibt.

Die Frage ist dann natürlich: ist das wirklich gültig?

Wenn dieses Ding rechtswidrige Teile enthält - und selbst nach nahezu 10 Jahren "Hartz-IV" sind die meisten Jobcenter - Gott sei Dank - immer noch nicht in der Lage, rechtmässige Eingliederungs-Verwaltungsakte zu erlassen - dann habt Ihr gute Chancen, "das Ding" vor dem Sozialgericht - oder auch Landessozialgericht - zu kippen.

Es gibt allerdings auch einen anderen möglichen Weg, den ich sehr ausführlich hier beschreibe:

Unterschrift der "Eingliederungs-Vereinbarung" UNTER VORBEHALT.

Ich betone hier - wie auch an anderer Stelle immer wieder - dass diese Methode KEINESFALLS eine Garantie bietet.

Sie stellt allerdings auch keine Gefahr dar. Schlimmstenfalls erlässt Eure nette Firma Jobcenter nach Eurer Unterschrift der Eingliederungsvereinbarung unter Vorbehalt einen Eingliederungs-Verwaltungsakt.

Daher ist die Unterschrift unter Vorbehalt aus meiner Sicht einen Versuch wert.

Nicht mehr und nicht weniger.

 

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