Offener Brief an Landrat und Vorsitzenden der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen nach irreführenden Äusserungen des Chefs des Jobcenter Unterallgäu in der Memminger Zeitung

Den Hintergrund der beiden nachfolgenden offenen Briefe schildere ich hier. Dort gibt es auch den Artikel aus der Memminger Zeitung, in dem der Landrat das Jobcenter Unterallgäu "grundsätzlich lobt".

Bereits 2007 hatte meine heutige Frau den Landrat über den seinerzeitigen massiven Rechtsbruch seitens des Jobcenters informiert. Schon damals kam vom Landrat wenig mehr als Bedauern.

2008, dem Jahr, in dem das Jobcenter mir gegenüber seinen ersten intensiven Rechtsbruch verübte, prangerte die Memminger Zeitung die im Vergleich zu den übrigen Jobcentern der Region zu harte und zu schnelle Sanktionierungspraxis des Jobcenter Unterallgäu an.

Neben den üblichen Dementis der Betroffenen - Chef des Jobcenters und Chef der Agentur für Arbeit Memmingen als Disziplinarvorgesetzter des Jobcenters - stellte sich der Landrat "voll hinter die Beschäftigten" des Jobcenters.

 

Man könnte also den Eindruck gewinnen, dass die oberste politische Führung des Landkreises Unterallgäu das rechtswidrige Treiben des Jobcenters deckt oder zumindest duldet, zumal, da das Jobcenter auch nach 2008 anscheinend munter mit Rechtsbrüchen weitermacht, wie an meinem Fall deutlich zu sehen.

Warten wir ab, wie lange noch, nachdem sich der Geschäftsführer des Jobcenters durch den neuerlichen Artikel in der Memminger Zeitung nun der öffentlich sichtbaren möglichen unrichtigen Äußerung (das böse Wort "Lüge" wollen wir doch hier nicht verwenden, oder?) verdächtig macht.

 

Hier der neue offene Brief an den Landrat.

Und hier das - im wesentlichen inhaltsgleiche - Fax an den Vorsitzenden der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, Herrn Litzka.

 

Update: laut Sendungsverfolgung der Post hat das Landratsamt das Schreiben an den Landrat am 08.01.2013 erhalten. Warten wir nun wieder die Reaktion ab...

 

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